Chinas ökologischstes Aufzug-Werk

Energiekonzepte | Nachhaltigkeit und Klimaschutz | Smart Factory | Zukunft der Produktion | Im chinesischen Zhongshan hat thyssenkrupp ein Aufzug-Werk gebaut, dass ökologische Produktion auf ein ganz neues Level hebt – Beleuchtung aus Windkraft inklusive.

New Yorks ikonischer ‚Hearst Tower‚ hat sie. Das neue ‚7 World Trade Center‚ in der niemals schlafenden Stadt hat sie. Genauso wie Torontos ‚Bay Adelaide Centre‚, das ‚Deutsche-Bank-Hochhaus‚ in Frankfurt – und das Aufzug-Werk von thyssenkrupp im chinesischen Zhongshan. Wovon wir sprechen? Von der Auszeichnung „Leadership in Energy and Environmental Design„, kurz LEED.

LEED: das Gütesiegel ökologischer Gebäude

Mit dem Zertifikat prämiert die gemeinnützige Organisation ‚U.S. Green Building Council‘ seit 1998 Gebäude, die durch ihre außergewöhnlich ökologische Bauweise punkten. Die Klassifizierung der Bauwerke folgt dabei strengen und international einheitlichen Standards zu Umweltfreundlichkeit, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

Das gilt auch für thyssenkrupps Komplex in Zhongshan: Während das das Fabrikgebäude mit ‚LEED Silber‘ eingestuft ist, glänzt das zugehörige Bürogebäude sogar mit der Auszeichnungs-Stufe ‚LEED Gold‘.

Rundum nachhaltig

Die Auszeichnung des ökologischen Aufzugwerks in der Stadt am rechten Ufer des Perlflussdeltas kommt nicht von ungefähr: Für den Standort haben die Planer eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt – von Überlegungen zur Energieeinsparung über Maßnahmen für den Umweltschutz bis hin zur Planung der zukünftigen Entwicklung.

So haben die Aufzugbauer ein hybrides Wind-Solar-System für die Straßenbeleuchtung entwickelt. Das Besondere: Um Energie aus erneuerbaren Quellen anzuzapfen, besitzt jede Straßenlampe auf dem Gelände nicht nur ein Solarpanel, sondern zusätzlich auch ein kleines Windrad. Auf diese Weise speichern die Laternen tagsüber Strom, den sie abends dann für die Beleuchtung abrufen können.

Windkraft? Solar-Power? Die Leuchtsysteme in Zhongshan setzen auf beide erneuerbaren Energiequellen, um für genug Licht auf dem Werksgelände zu sorgen.Windkraft? Solar-Power? Die Leuchtsysteme in Zhongshan setzen auf beide erneuerbaren Energiequellen, um für genug Licht auf dem Werksgelände zu sorgen.

Smarte Energiesparer

Ein weiteres von vielen Beispielen für ökologisches Bauen: das so genannte ‚Tubular Skylight‘ für die Tiefgarage. Die innovative Beleuchtung besteht zum einen aus einem energiesparenden und langlebigen LED-System für die Nacht. Zum anderen ist es so ausgelegt, dass es tagsüber das Umgebungslicht von draußen in die Garage leitet. Dieser Ansatz verlängert nicht nur das Leben der Leuchten, sondern spart vor allem wertvolle Energie.

Nachhaltigkeit trifft Wirtschaftlichkeit

Das alles wirkt – die Nachhaltigkeit des Werkes haben die Mitarbeiter in der südchinesischen Provinz Guangdong seit der Eröffnung 2006 entscheidend verbessert. So hat sich der Energieverbrauch des Bürogebäudes um 13 Prozent verringert. Und die Fabrik kommt künftig mit 3.028 Kubikmeter weniger Wasser im Jahr aus. 

Der Produktivität des Werk steht das ökologische architektonische Konzept dabei nicht im Weg. Wichtig, um in den zahllosen Wolkenkratzern in den rasant anwachsenden Mega-Metropolen im Land der Mitte schnell und komfortabel von A nach B zu kommen. Schließlich gilt auch in Zukunft: Zeit ist Geld.

Übrigens: Außer dem LEED-zertifiziertem Fahrtreppenwerk finden Besucher bei thyssenkrupp in Zhongshan noch ein weiteres bauliches Highlight – einen 248 Meter hohen Aufzug-Testturm, der speziell auf Hochgeschwindigkeits-Tests sowie seillose Aufzugssysteme ausgerichtet ist. Wie auch das Werk steht der Turm für die ambitionierten Pläne von thyssenkrupp in China.Übrigens: Außer dem LEED-zertifiziertem Aufzug-Werk finden Besucher bei thyssenkrupp in Zhongshan noch ein weiteres bauliches Highlight – einen 248 Meter hohen Aufzug-Testturm, der speziell auf Hochgeschwindigkeits-Tests sowie seillose Aufzugssysteme ausgerichtet ist. Wie auch das Werk steht der Turm für die ambitionierten Pläne von thyssenkrupp in China.

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