Vom Koch zum Verfahrensmechaniker

Ausbildung bei thyssenkrupp | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | thyssenkrupp Steel bietet vielfältige Möglichkeiten, den ganz persönlichen beruflichen Weg zu finden: Ob als Verfahrens- oder Industriemechaniker/in oder Industriekaufmann bzw. -frau – hier ist für jeden der passende Beruf dabei.

Auch für Robert Hasenau, der 2015 sein Leben komplett umkrempelte. Nach 16 Jahren als gelernter Koch entschied er sich für eine Umschulung zum Verfahrensmechaniker bei thyssenkrupp Steel in Finnentrop. „Die Arbeit als Koch hat mir Spaß gemacht, doch die Rahmenbedingungen sind in der Gastronomie nicht auf dem Niveau der Industrie, vor allem, was Organisation, Weiterbildung und nicht zuletzt den Verdienst angeht“, sagt Hasenau.
Nach reiflicher Überlegung hat er sich für den Sprung ins kalte Wasser entschieden und noch einmal ganz von vorne angefangen. „Mit 32 Jahren nochmal die Schulbank zu drücken, war schon eine besondere Situation. Aber meine Vorfreude auf die neuen Aufgaben war sehr groß, deshalb ist mir der Absprung nicht ganz so schwer gefallen.“

Spannende Aufgaben und gute Weiterbildungsmöglichkeiten

Als Verfahrensmechaniker begleitet er nun die Oberflächenveredelung der Stahlbänder, indem er die Feuerbeschichtungsanlage 3 auf den Produktionsablauf einstellt, bedient und wartet. Die Tätigkeiten sind spannend und abwechslungsreich: Neben der Arbeit mit schwerem Gerät, glühendem Stahl und flüssigen Metallen gibt es auch die Möglichkeit, an der Feuerbeschichtungsanlage unterschiedliche Arbeiten kennenzulernen und durchzuführen.
Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten haben Robert Hasenau überzeugt: „Für den Beruf des Verfahrensmechanikers bieten sich vor allem der Industrie-Meister oder eine Techniker-Weiterbildung an, aber man kann auch ein Maschinenbau-Studium anschließen. Die verschiedenen Möglichkeiten lassen sich sehr gut mit dem Beruf vereinbaren.“

Standort Finnentrop ist wie eine große Familie

Der Standort Finnentrop von thyssenkrupp Steel hat bei Robert Hasenau eine gewisse Familien-Tradition: Schon sein Opa arbeitete hier, der Vater ist ebenfalls hier tätig. „thyssenkrupp war meine erste Anlaufstelle, als es um eine neue Ausbildung ging“, sagt er. „Was ich hier besonders schätze: Man ist Teil einer großen Firma, aber verliert bei 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotzdem nicht den Überblick und kennt die meisten Kolleginnen und Kollegen persönlich.“

Über thyssenkrupp Steel in Finnentrop

Im nordrhein-westfälischen Finnentrop produziert thyssenkrupp jährlich rund 460.000 Tonnen hochwertige oberflächenbeschichtete Feinbleche. An diesem Standort, der bereits über 150 Jahre alt ist, befindet sich eine der modernsten Feuerbeschichtungsanlagen von thyssenkrupp Steel. Die Feuerbeschichtungsanlage 3 wurde 1964 erbaut, hat bis heute über 15 Millionen Tonnen Material mit flüssigem Zink oder Aluminium beschichtet und ist das Aushängeschild des Werkes.

Seit 1972 hat zudem die Schmalbandverzinkung über 600.000 Tonnen feuerverzinkten Bandstahl hergestellt. Neben Weinfassumreifungen werden auch Teile von Garagentoren und Sicherheitsgittern produziert. Seit 2014 sorgt eine hochmoderne Laserschweißmaschine dafür, dass der Standort auch den Materialanforderungen der Automobilindustrie gerecht wird. thyssenkrupp beschäftigt in Finnentrop rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Artikel

engineering tomorrow
Digitalisierung und Industrie 4.0 | Innovationen | Technologietrends | Zukunft der Produktion | Für die Zukunft von thyssenkrupp arbeiten unsere Kollegen auf der ganzen Welt daran, unser Unternehmen flexibler, effizienter und leistungsstärker zu machen. In unserer neuen Strategie #newtk stellen wir diesen Performance-Gedanken in den Mittelpunkt. Zum Beispiel, wenn eine Software dabei hilft, Fehler und Fehlplanungen im Anlagenbau deutlich zu verringern. Wie? Indem uns Daten die Zukunft visualisieren.