Rollentausch – Teil 1

Menschen bei thyssenkrupp | Job Swap ist eine aufregende Möglichkeit für zwei Mitarbeiter von thyssenkrupp ihre Arbeitserfahrungen mit Mitarbeitern aus aller Welt auszutauschen. Anfang des Jahres tauschte Marlies Happ, von Elevator Technology mit dem Hauptsitz in Essen, ihren Job mit Kenneth Teng vom RHQ in Singapur. Beide Markenexperten teilten ihre Erfahrungen über das Leben und das Arbeiten in den jeweils anderen Städten für 3 Wochen. In diesem ersten Teil, der zweiteiligen Geschichte, erzählt Marlies Happ mehr über ihre Erfahrungen in Asien. Sie beschreibt, wie wichtig Beziehungen sind oder wie es die Chinesen nennen ‚guan xi', wenn es zum geschäftlichen Teil kommt.

Im RHQ in Singapur hatte Marlies die Möglichkeit, eng mit Kollegen aus vielen verschiedenen Kulturen, über mehrere Geschäftsbereiche und Funktionen hinweg zusammenzuarbeiten. Die Erfahrung, verschiedenen Perspektiven und Bedürfnisse der einzelnen Business Areas kennenzulernen, beschreibt Marlies als wahren Augenöffner.

Sie begegnete einer vielfältigen asiatischen Stadt. Wie ihr erster Eindruck war? „Singapur ist großartig – ganz Asien an einem Ort“, sagt sie. „Teile von Singapur sind vergleichbar mit Frankfurt oder Berlin, nur noch sauberer und besser organisiert als in Deutschland, was ich kaum glauben konnte. Die Vielfältigkeit an Essensmöglichkeiten ist erstaunlich und man kann es wirklich genießen, da alles sauber und gut organisiert ist „, sagte sie.

Marlies fand interessante Kontraste in Singapur, die in der ganzen Welt einmalig sind. „Ich finde es wirklich Einzigartig, dass eine Vielzahl von Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen friedlich zusammen leben – das unterscheidet sich wirklich von anderen Metropolen.“ Es gab ebenso eine Reihe von kulturellen Elementen in der Stadt, die ihr ins Auge fiel. Besonders, dass so viele Aktivitäten das ganze Jahr über im Freien stattfinden, denn das ist in Deutschland aufgrund des Wetters nicht möglich! Marlies wurde auch von den architektonischen Kontrasten überwältigt – „gleich um die Ecke von Orten, wie die Orchard Road, kann man auch Bereiche, wie Emerald Hill finden – mit alten Häusern, welche charmant restauriert wurden oder auch architektonische Hightlights, wie die Marina Bay Gegend.“

Was sie aus der multinationalen Erfahrung in Herzens Asiens mitnimmt? „Ich war begeistert, Arbeitskollegen in Hong Kong und Malaysia zu treffen. Das macht einen großen Unterschied für eine engere Zusammenarbeit in der Zukunft. Das ändert nicht nur die eigene Perspektive, sondern auch die eigene Denkweise – was wiederum wichtig ist, um gemeinsam in einem internationalen Unternehmen erfolgreich zu sein. Und eins der wichtigsten Dinge in Asien ist es, Beziehungen zu den Menschen aufzubauen, bevor es zum geschäftlichen Teil kommt. Die Menschen müssen einem erst Vertrauen, bevor sie mit einem arbeiten möchten. Deshalb ist es entscheidend die Mitarbeiter vor Ort zu treffen und die Angelegenheiten gemeinsam und persönlich zu erledigen. Und wie funktioniert das am Besten? Beim Mittag- oder Abendessen – herrlich!“

Auf die Frage, was sie am meisten vermisse, antwortete sie: Das gute deutsche Brot…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.