#tkgoesPyeongChang: Die Reise geht los

#tkgoesPyeongChang | Vier Jahre Vorbereitung und unzählige Stunden Entwicklungsarbeit liegen hinter, mehr als 8.500 km vor uns. Gemeinsam mit meinem Boxencrew-Kollegen Alex Meier und Julia Taubitz, der Freundin von Toni Eggert, darf ich nach Südkorea reisen und Toni Eggert und Sascha Benecken an der Bahn anfeuern. Was wir auf dem Weg nach PyeongChang erlebt haben, erfahrt ihr in meinem ersten Reisebericht.

Annyeonghaseyo Seoul! Hallo Seoul!

Meine Reise nach Südkorea führt mich zunächst alleine von Düsseldorf über Helsinki nach Seoul. Dort am Flughafen Incheon treffe ich noch vor Alex und Julia zwei andere bekannte Gesichter: Soohorang und Bandabi – ein weißer Tiger und ein asiatischer Schwarzbär. Sie sind die Maskottchen von PyeongChang und begrüßen die Reisenden schon am Gepäckband.

Der Rucksack von thyssenkrupp steht am Gepäckband im Ankunftbereich des Flughafens von SeoulSoohorang und Bandabi begrüßen die Gäste bei ihrer Ankunft am Flughafen in Seoul.

Auch sonst findet man schon hier viele Hinweise auf das bevorstehende Sportereignis. Es gibt zum Beispiel eine eigene Passkontrolle für Teilnehmer und zahlreiche Infostände.

Ein bisschen Heimat in der Ferne

Zusammen mit Alex und Julia geht es dann vom Flughafen hinein in die südkoreanische Hauptstadt Seoul. Bei Eiseskälte laufen wir durch die gewaltige Metropole, in der man Tradition und Moderne vereint erleben kann. Zwischen Wolkenkratzern findet man immer wieder kleine Tempel und traditionelle Bauten.

Unser Ziel: Das AmorePacific Headquarter, eines der vielen Hochhäuser der Stadt – ausgestattet mit 42 thyssenkrupp Aufzügen und Fahrtreppen. Durchgefroren bestaunen wir das Gebäude von außen und können eine gewisse Ähnlichkeit zu unserem Hauptgebäude in Essen feststellen.

AmorePacific HeadquarterAmorePacific Headquarter

Obwohl Sonntag ist, können wir uns den Wolkenkratzer von innen ansehen und sogar unsere Fahrtreppen und Aufzüge testen.

Hoch geht es auf einer gewöhnlichen Fahrtreppe. Runter fahren wir mit einem der 16 TWIN-Systeme, bei dem in einem Schacht gleichzeitig zwei Kabinen fahren können.

 

Tradition trifft Moderne

Unser nächster Stopp führt uns zum berühmten Gyeongbokgun Palast mitten in der Stadt. Mitten zwischen Hochhäusern steht das traditionelle Gebäude, das 1395 in der Joseon-Dynastie gebaut wurde.

Gyeongbokgun PalastGyeongbokgun Palast

Vor dem tempelähnlichen Bau stehen ein paar junge Koreanerinnen in bunten Kleidern.

Junge Koreanerinnen stehen vor dem Gyeongbokgun Palast

Leider hat der Palast schon geschlossen, sodass wir ihn nicht von innen besichtigen können. Vor dem Palast sind auf einem Platz mehrere kleine Stände aufgebaut. Für den Reiserucksack kaufen wir hier ein kleines Soohorang-Kuscheltier. Danach wärmen wir uns beim Public Viewing in einem der Stände wieder auf, 5.000 Meter Eisschnelllauf wird übertragen. Der kalte Wind macht einen längeren Aufenthalt draußen fast unmöglich.

Auf nach PyeongChang

Nach einer kurzen Nacht und einem Frühstück mit Blick auf die Skyline von Seoul geht es am nächsten Morgen nach PyeongChang. Unterwegs machen wir Pause auf dem größten Rastplatz Südkoreas. An einem der kleinen Stände finden wir eine typisch koreanische K-Pop CD. Die darf im Reiserucksack natürlich nicht fehlen. Nach unserem Stopp wird die Landschaft immer hügeliger und verschneiter. Mit den Alpen in Liechtenstein können die Berge laut Alex allerdings nicht mithalten. In PyeongChang angekommen beziehen wir nur kurz unsere Unterkunft. Dann geht es direkt schon los Richtung Rodelbahn. Wir wollen Toni und Sascha beim Training für den großen Tag zusehen.

Wie die beiden sich beim alles entscheidenden Rennen schlagen, erfahrt ihr in meinem nächsten Bericht. Oder ihr schaltet einfach ein: Am Mittwoch übertragen Eurosport und ZDF das Rennen ab 12:20 Uhr live.

Stay tuned.

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