Sicherheit ist sein Beruf – Motorsport seine Leidenschaft

Arbeitssicherheit | Automotive-Sektor | Menschen bei thyssenkrupp | Jürgen Freiburg, Head of Safety & Health bei thyssenkrupp Bilstein, ist über seine Leidenschaft Motorsport zu thyssenkrupp gelangt.

Bereits seit seiner Jugend ist Jürgen Freiburg begeisterter Autofan. Durch Freunde und Bekannte wurde der heutige Head of Safety & Health bei thyssenkrupp Bilstein auch mit dem Motorsport-Fieber angesteckt. Mittlerweile fährt der 52-jährige regelmäßig bei den Langstreckenmeisterschaften am Nürburgring mit und war bereits bei dem ein oder anderem 24h-Rennen mit auf der Piste. Natürlich immer getreu dem Motto: Safety first!

thyssenkrupp Bilstein als Partner

Als sich für Jürgen der erste persönliche Kontakt mit thyssenkrupp Bilstein ergab, kannte er den bekannten Automobilzulieferer bereits. Bei einem Tuningevent in Hockenheim wurde ihm zunächst eine Kooperation angeboten – allerdings lehnte Jürgen ab. Doch dank eines hartnäckigen thyssenkrupp Mitarbeiters konnte das Motorsport-Ass bei einer technischen Vermessung des Fahrzeuges letztendlich überzeugt werden. Der Anfang einer langjährigen Partnerschaft!

Vom Hobby zum Arbeitgeber

Einige Jahre später besuchte der Hobbyrennfahrer die Bilstein Werkstatt in Ennepetal, um routinemäßig die Stoßdämpfer für das anstehende sechsstündige Rennen am Nürburgring richtig abzustimmen. Dabei wurde er vor Ort auf die Position im Bereich Arbeitssicherheit aufmerksam gemacht – und lehnte vorerst ab. „Von drei Minuten Fahrweg zu 40 Minuten Fahrzeit? – Keineswegs!“. Doch er wollte seinen Kooperationspartner nicht vor den Kopf stoßen und ließ sich zu einem lockeren Kennlerngespräch hinreißen – und letztendlich überzeugen. „Es ist eine schöne Sache, wenn man merkt, dass das Thema Arbeitssicherheit in einem Unternehmen so groß geschrieben wird und den höchsten Stellenwert hat“.

Schnell haben ihn die Leidenschaft und die starke Verbundenheit der Mitarbeiter zur Marke mitgerissen. „Du kannst die Mitarbeiter nachts anrufen und sie wissen genau wo ihr Bilstein T-Shirt liegt“, berichtet der ambitionierte Mitarbeiter. Mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ebenfalls Benzin im Blut haben, begeistert Jürgen besonders.

Ein Team – viele Aufgaben

Sowohl bei thyssenkrupp, als auch in Rennteams werden Vielfalt, Teamgeist und offene Kommunikation geschätzt. Wie in einem Unternehmen, fallen auch in Rennteams viele verschiedene Aufgaben an, die aber alle für sich besonders bedeutend sind: Mechaniker, die vor und während des Rennens die technische Prüfung übernehmen. Strategen, die die Zeit messen und sich die richtige Rennstrategie überlegen. Organisatoren, welche die wichtigsten Informationen filtern, die der Fahrer für das Rennen und den Boxenstopp benötigt. Aber auch viele weitere Teammitglieder, die Reifenwechsel, das Tanken oder die Einrichtung des Sprechfunks übernehmen. „Nicht zu vergessen die guten Geister, die sich um das leibliche Wohl kümmern und mich stets daran erinnern, vor dem Start ausreichend Suppe zu essen und zu trinken“, schmunzelt Jürgen.

Sicherheit von Anfang an

Bei seinem Hobby und in seinem Arbeitsalltag stand der Aspekt der Sicherheit schon immer stark im Fokus. „Mir ist es immer sehr wichtig, dass wir beim Werkeln am Auto die richtige Schutzausrüstung tragen und vor allem an die Sache stressfrei angehen, da sonst Fehler passieren.“ Schließlich ist das Ganze ein Hobby und es soll vor allem Spaß machen. Im Motorsport, wie auch bei seiner Arbeit bei thyssenkrupp, geht es stets darum zu schauen, welche Aspekte Gefahren darstellen und diese so zu managen, dass das Risiko akzeptabel und vor allem kalkulierbar ist.

Für den Hobbyrennfahrer ist es bedeutend, dass sein Rennwagen technisch dem höchsten Sicherheitsstandard entspricht und nicht nur den minimalen Anforderungen genügt. Eingeschweißter Käfig, Sicherheitstank sowie die entsprechende Fahrerausrüstung sind ihm wichtig. „Wenn ich ins Auto steige, achte ich darauf einen klaren Kopf zu haben. Was vorab erledigt werden kann, wird vorher erledigt und nicht erst auf den letzten Drücker.“ Und auch bei seiner Renntaktik geht Sicherheit vor Sieg. „Taktisch vorausschauend“ nennt Jürgen seine Racing-Strategie. In den ersten Runden heißt es erstmal ausreichend Abstand halten und taktieren.

Was für die Sicherheit auf der Rennstrecke gilt, gilt auch für die Sicherheit bei thyssenkrupp: wenn alle aufeinander Acht geben und vorausschauend agieren, können Restrisiken minimiert werden. Das Engagement aller Kolleginnen und Kollegen ist deshalb für ein gesundes und weitestgehend unfallfreies Unternehmen sehr wichtig.

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