#roadtripsweden: Der Mann mit dem Überblick

Automotive-Sektor | Ingenieurskunst | Menschen bei thyssenkrupp | Mobilität der Zukunft | Während in Deutschland langsam Frühlingsgefühle aufkommen, gibt es für 18 Kollegen das absolute Kontrastprogramm. Ihre Aufgabe? Herausfinden, ob unsere Komponenten für die Automobilindustrie auch Extrembedingungen standhalten – und das genau dort, wo auch die großen Autohersteller ihre Fahrzeuge testen: auf Schnee und Eis. Bei unserem #roadtripsweden vorne mit dabei: Raphael Stratmann. Er beweist beim Fahren den nötigen Weitblick – und im Geschäft den Überblick über alle Standorte.

Wer während des Roadtrips in Schweden nach Raphael Stratmann sucht, wird meistens hinter dem Steuer eines Traumautos mit thyssenkrupp-Komponenten fündig. Oft ist es der BMW M2 – ein Auto, das es ihm besonders angetan hat. „Es ist tatsächlich schwer, mich aus dem Auto zu bekommen. Das hier ist wie mein Spielplatz“, sagt der technische Projektleiter in der Produktentwicklung, während er den Wagen auf dem Racetrack im Slalom durch Hütchen driftet.

Raphael Stratmann ist abertausende Kilometer pro Jahr unterwegs – aus seinen Autos bekommt ihn trotzdem niemand raus.
Raphael Stratmann ist abertausende Kilometer pro Jahr unterwegs – aus seinen Autos bekommt ihn trotzdem niemand raus.

„Ich kann von Autos wirklich nicht genug bekommen“ – für jemanden, der jahrelang jedes Wochenende knapp 1.100 Kilometer gependelt ist, ist das ein beeindruckendes Statement. Kein Wunder also, dass Raphael den Härtetest für die Komponenten auf schwedischem Eis trotz der langen Strecken in vollen Zügen genießt. Gleichzeitig kann er hier aber auch aus erster Hand erfahren, ob die Qualität der thyssenkrupp Bilstein-Dämpfer in Extremsituationen immer den hohen Standard erfüllt.

Das Produkt im Fokus

Wenn Raphael nicht gerade die neun Roadtrip-Wagen über Eispisten jagt, trägt er die Produktverantwortung bei der Verlagerung von Produktionen im Rahmen strategischer Werksentwicklungen. Bei solchen Projekten stehen Termin- und Budgetvorgaben sowie die hohe Produktqualität an allen Produktionsstandorten gleichermaßen im Fokus.

In der Produktentwicklung stellt er an Komponenten wie die Kolbenstange in Schwingungsdämpfern höchste Ansprüche – und diese sind an jedem Produktionsstandort gleich. „Jeder Produktionsort bringt eigene Herausforderungen mit sich, die wir produktseitig berücksichtigen müssen. Zudem setzen wir auch für ältere Bauteile unsere Standards um.

Als technischer Projektleiter in der Produktentwicklung beschäftigt sich Raphael (zweiter von links) nicht nur mit den Produkten selbst, sondern auch damit, wie, wo und wann genau die Komponenten idealerweise produziert werden.
Als technischer Projektleiter in der Produktentwicklung beschäftigt sich Raphael (zweiter von links) nicht nur mit den Produkten selbst, sondern auch damit, wie, wo und wann genau die Komponenten idealerweise produziert werden.

Für die Kolbenstange gab es früher beispielsweise etliche Einzelteilzeichnungen, die teilweise über 20 Jahre alt waren. Heute gibt es Sammelzeichnungen im Baukastensystem. Mehr Standard, weniger Komplexität. Für Raphael eine echte Teamleistung: „Ich bin froh, dass uns für diese Herausforderungen ein super Team bei der Produktentwicklung und in allen anderen Business Units zur Verfügung steht. So macht Arbeiten Spaß.“

Gut aufgestellt für neue Herausforderungen

Genau diese Leidenschaft, die Raphael am Steuer zeigt, ist für ihn der Antrieb im Job. Seit 2016 ist er Teil des Bilstein-Teams. „Tatsächlich identifiziere ich mich stark mit der Marke. Das treibt an. Auf der einen Seite gibt es die Konzernzugehörigkeit, die Sicherheit und Möglichkeiten bietet, auf der anderen Seite ist Bilstein gefühlt ‚klein‘ geblieben. Wenn man möchte, dann hat man die Chance, mehr als ein kleines Zahnrad im Getriebe zu sein.“

Das wird auch für die Zukunft wichtig sein – schließlich warten im Automotive-Bereich große Herausforderungen. „Zu den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden werden sich auch elektrifizierte Antriebsvarianten dazu gesellen. Das bedeutet auch: neue Anforderungen an unsere Dämpfer und an uns.“ Aber Raphael ist sich sicher: „Mit unseren Systemen insbesondere im semiaktiven und aktiven Fahrwerksbereich sind wir auch in Zukunft gut aufgestellt.“

Gemeinsame Reise durch Schweden: Mehr Austausch, besseres Verständnis

Und die Schweden-Reise hat noch ein weiteres Ziel: Die Kollegen enger miteinander zu verbinden. Auf diese Weise kann Raphael beispielsweise seinen Überblick über die Geschäfte noch weiter vertiefen – sSchließlich sind hier Kollegen aus allen Fachrichtungen dabei, die sich sonst nicht jeden Tag sehen. Qualitätsmanagement, Wartung, Logistik, Marketing, IT – hier kommen alle zusammen.

Gruppenbild der Reisegruppe Schweden – ein Roadtrip , ein eingespieltes Team und grenzenloser gemeinsamer Fahrspaß.
Gruppenbild der Experten – ein Roadtrip, ein eingespieltes Team und grenzenloser gemeinsamer Fahrspaß.

Am Abend steht neben den Gesprächen über die Eindrücke vom Tag auch immer der Austausch im Vordergrund. Wie haben die Komponenten performed? Welche Projekte stehen für welche Teams an? Wer geht welche Herausforderung wie an? Zurück nach Deutschland reist so auch So bringen sie das Verständnis für die Arbeit der anderen auch mit in den Alltag in Deutschland.

So unterschiedlich die Berufe der Roadtrip-Teilnehmer auch sind: Sie alle eint der typische Bilstein-Spirit, der den Trip entscheidend geprägt hat. Raphael würde ihn so beschreiben: „Wir alle sind mit Leidenschaft dabei, können quer- und mitdenken und wollen etwas bewegen.“ Und das gilt nicht nur für die Traumautos auf schwedischen Straßen.

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