Wir sind Vize-Weltmeister!

Karriere bei thyssenkrupp | Mobilität der Zukunft | Wir haben den thyssenkrupp blue.cruiser während der World Solar Challenge 2017 in Australien begleitet.

16.10.2017: Abschlussbericht

Der thyssenkrupp blue.cruiser hat es zusammen mit dem SolarCar-Team der Hochschule Bochum in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz bei der Bridgestone World Solar Challenge in Australien geschafft. Erster wurde das Team aus Eindhoven in den Niederlanden. Bereits am Sonntag australischer Zeit fand die Siegerehrung statt.

Gewinner ist der thyssenkrupp blue.cruiser dafür aber in der inoffiziellen Kategorie „Wer hat das schönste Auto gebaut?“. Sein attraktives Design hat von Anfang an alle bei der Weltmeisterschaft überzeugt. Leider wurde für das Design in diesem Jahr vom Veranstalter kein Preis verliehen.

Auch nicht wertungsrelevant, dafür aber für Chris Selwood, Chef der Bridgestone World Solar Challenge, von sehr großem Interesse ist der Nachhaltigkeitsaspekt beim Bau des thyssenkrupp blue.cruisers. In einer LCA (Life Cycle Assessement)-Studie hat das SolarCar-Team der Hochschule Bochum mit Unterstützung von thyssenkrupp den kompletten Herstellungs- und Verwendungsprozess eines Solarcars untersucht. Dabei wurden in der Lebenszyklus-Analyse die letzten beiden Fahrzeuge aus der Bochumer Manufaktur miteinander verglichen. Für die Zukunft des Wettbewerbes denkt der Veranstalter darüber nach, Nachhaltigkeitsaspekte – vor allem in der Cruiser-Klasse – in die Bewertung der Teams mit aufzunehmen.

Video: SolarChallenge #5

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13.10.2017: Ziel-Einfahrt

Erster im Ziel: thyssenkrupp blue.cruiser!

Die World Solarcar Challenge ist kurz nach Mittag australischer Zeit in Adelaide zu Ende gegangen. Der thyssenkrupp blue.cruiser ist in seiner Klasse knapp als erster im Ziel angekommen gefolgt vom „Stella Vie“ aus dem niederländischen Eindhoven. Da der blue.cruiser mehr Energie nachgeladen hat, ist er in der Wertung auf dem zweiten Platz hinter „Stella Vie“ gelandet. Auf dem dritten Platz liegt der Arrow STF aus Australien.

Alle acht weiteren Fahrzeuge der Cruiser-Klasse sind wegen des schwierigen neuen Reglements und dem wechselhaften Wetter ausgeschieden. Am Wochenende findet die Wertung der Gebrauchstauglichkeit statt, eine Änderung der Platzierung ist aber unwahrscheinlich.

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13.10.2017: Der 5. Renntag

Der blue.cruiser behält die Nase vorn

Auch auf der vorletzten Etappe der World Solar Challenge führt der thyssenkrupp blue.cruiser das Feld der Klasse an – mit einer halben Stunde Abstand gefolgt von dem Eindhovener Team aus den Niederlanden. 15 Minuten musste das Bochumer Team wegen eines geplatzten Reifens in die Box. Aber diese Zwangspause hat das Sonnenauto mit seiner konstant guten Reisegeschwindigkeit von rund 100 km/h wieder raus geholt. Da kommt halt kein anderes der 13 gestarteten Teams in der Klasse ran. Und auch im Gesamtscoring – also der gefahrenen Personenkilometer – behaupten sich die Bochumer aktuell auf dem zweiten Platz. Bis Darwin sind es nur noch 250 Kilometer. Es sieht gut aus und wir sind sehr gespannt….

Auch am fünften Tag führt das Sonnenauto aus Bochum die Cruiser-Klasse an.
Beim Reifenwechsel muss es schnell gehen – in 15 Minuten war der blue.cruiser wieder auf der Strecke.
Dem Ziel entgegen: Nur noch 250 Kilometer bis Darwin.

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12.10.2017: Der 4. Renntag

Bestform für die längste Etappe des Rennens

Am vierten Tag wartet die längste Etappe der World Solar Challenge auf den thyssenkrupp blue.cruiser: 571 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein durchs Outback von Kulgera bis Coober Pedy. Das Bochumer Solarauto hat seine Probleme beim Anfahren in den Griff bekommen und führt vollbesetzt das Feld der Cruiser Class auf dem Stuart Highway an. Das bedeutet 1.600 weitere Personenkilometer für das Gesamtscoring. Denn über Sieg oder Niederlage entscheiden am Freitag (Ortszeit Australien) nicht nur Zeit und das pünktliche Erreichen des Ziels zwischen 11:00 und 14:00 Uhr in Darwin. Auch das Scoring, also die gefahrenen Personenkilometer, ist für die Platzierung ausschlaggebend. Der thyssenkrupp blue.cruiser und das Team zeigen sich am 4. Renntag in Bestform.

Checkpoint Coober Pedy Oval hält einen Platten bereit. Das Team wechselt den Reifen in nur 2:10 Minuten. Rekordzeit!
Am 4. Renntag wartet die längste Etappe durchs Outback auf die Teilnehmer.
Team und Sonnenauto zeigen sich am 4. Renntag von ihrer besten Seite – alles läuft rund.

Video: SolarChallenge #4

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11.10.2017: Der 3. Renntag

Schlechtes Wetter im Outback macht gute Laune

Auch am dritten Renntag legt der thyssenkrupp blue.cruiser im Outback knapp 600 Kilometer zurück. Auf seinem Weg nach Alice Springs spielt ihm dabei das außergewöhnlich schlechte australische Wetter in die Karten. Denn der Bochumer Sonnenwagen hat eine recht große Batterie und ist deswegen deutlich unabhängiger von der Sonne als die anderen Sonnenautos. Wenn das Wetter also weiter schlecht bleibt, sieht es für den thyssenkrupp blue.cruiser sehr gut aus. So sind fünf der dreizehn Cruiser bereits wegen technischen Problemen ausgeschieden und in die Adventure Class gewechselt.

Probleme gibt es aber auch. Wie schon am Tag zuvor gelingt die Abfahrt am Checkpoint nicht und die Beifahrerzahl muss deswegen für die nächste Etappe nochmals verringert werden. Trotz der fehlenden Personenkilometer liegt der blue.cruiser aber gut im Rennen und hat gute Chancen am Freitag im vorgegeben Zeitfenster zwischen 11:00 und 14:00 Darwin zu erreichen.

Video: SolarChallenge #3

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10.10.2017: Der 2. Renntag

Aufholjagd bei 100 km/h

Der thyssenkrupp blue.cruiser setzt seine Aufholjagd vom ersten Renntag fort. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 100 km/h setzt er sich ab und führt seit dem Mittag das Feld Richtung Süden an. Das SolarCar aus Bochum fährt die zweitlängste Etappe des Rennens von Daily Waters bis Tennant Creek vollbesetzt mit vier Passagieren und sammelt damit wertvolle Personenkilometer.

Dann hält die Ausfahrt vom zweiten Checkpoint in Tennant Creek eine unschöne Überraschung für das Team bereit. Das Anfahren auf Schotter bereitet dem blue.cruiser große Probleme, so dass er die nächste Etappe, die bis Dienstagvormittag geht, nur mit reduzierter Besatzung fahren kann.

Mit einer Reisegeschwindigkeit von 100 km/h setzt sich der thyssenkrupp blue.cruiser an die Spitze des Feldes.
Boxenstop: Kurze Rast für den thyssenkrupp blue.cruiser und das Team.
Am zweiten Renntag läuft es gut für den thyssenkrupp blue.cruiser.

Video: SolarChallenge #2 – die Führung vor Augen

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08.10.2017: Der 1. Renntag

Startschuss für das Rennen der Sonnenautos

Am Sonntagmorgen (Ortszeit) fällt der lang ersehnte Startschuss in Darwin, Australien. Die World Solar Challenge beginnt. Und der thyssenkrupp blue.cruiser startet von der Poleposition aus.

Doch schon nach wenigen gefahrenen Kilometern meldet das Cockpit Probleme. In einem 90 Minuten langen Boxenstop wurden diese erfolgreich behoben. Und mehr noch: Der thyssenkrupp blue.cruiser schafft danach fast 500 Kilometer – ein gutes Resultat! Das Strategie-Team ist sehr zufrieden mit Reichweite und Entladung der Batterie.

Heute übernachtet das Team auf einem Caravanpark in Larrimah, inklusive Dusche und fließend Wasser. Vermutlich der letzte Luxus für die nächsten fünf Renntage.

Der thyssenkrupp blue.cruiser startet von der Poleposition ins Rennen.
Direkt nach dem Start zwingen technische Probleme den blue.cruiser wieder in die Box.
Nach anfänglichen Problemen fährt der blue.cruiser knapp 500 Kilometer am ersten Renntag.
Das Team ist Stolz und bereitet sich auf den zweiten Renntag vor.

 

 

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Autor

Simon
  • geschrieben von Simon
  • 12. Oktober 2017

Ich drücke dem Team die Daumen. Viel Erfolg auf der letzten Etappe.

Autor

Erwin Richebächer
  • geschrieben von Erwin Richebächer
  • 25. Oktober 2017

Das Thema Verarbeitung von Bio-Abfällen und die Weiterverarbeitung von „Bio-Basis Materialen“ wie Stroh!!!, Gras/Heu sowie Weichhölzer wie
z B. Fichte…in Richtung Erzeugung von speicherbaren Gasen,
sollte – wie der Anfang gemacht ist weiterverfolgt und forsiert werden.

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