Partizipation als Prinzip: Warum wir #newtk gemeinsam gestalten

Unternehmen | Unternehmenskultur | Bei der Workshop-Reihe „#newtk Perspectives“ können auch thyssenkrupp-Kollegen mit ihren frischen Ideen zur erfolgreichen Zukunft von thyssenkrupp beitragen. Personalvorstand Oliver Burkhard ist überzeugt: Die Einbindung der Belegschaft ist eine einzigartige Chance, um gemeinsam neue Perspektiven in die Mission #newtk einfließen zu lassen.

Um in Zukunft wieder erfolgreich zu sein, muss sich thyssenkrupp auf vielen Ebenen verändern. Die Performance drastisch verbessern, das Portfolio und due Organisation neu denken. Deshalb hat der Vorstand im Mai 2019 die strategische Neuausrichtung von thyssenkrupp angekündigt – unter dem Projektnamen #newtk. Ein wesentlicher Eckpfeiler auf diesem Weg ist die konsequente Einbindung der Mitarbeiter.

Neuausrichtung auf Erfolg – von thyssenkrupp für thyssenkrupp

Aber warum sollen ausgerechnet jetzt die Mitarbeiter aktiv in die strategische Neuausrichtung eingebunden werden? Ist es nicht Aufgabe des Vorstands vorzugeben, wie das neue thyssenkrupp auszusehen hat? „Das wäre eine mögliche Alternative gewesen, die neue Strategie für den Konzern zu entwickeln“, erklärt Oliver Burkhard, Chief Human Resources Officer von thyssenkrupp. „Eine Alternative, die wir bewusst nicht gewählt haben.“

Mit der Workshop-Reihe "#newtk Perspectives" lädt Oliver Burkhard alle Mitarbeiter ein, ihre persönlichen Ideen für die Zukunft von thyssenkrupp einzubringen. Der Personalvorstand ist überzeugt, dass diese konsequente Form der Partizipation einzigartige Chancen bietet, um neue, wertvolle Perspektiven in den Veränderungsprozess einzubringen

Mit der Workshop-Reihe „#newtk Perspectives“ lädt Oliver Burkhard alle Mitarbeiter ein, ihre persönlichen Ideen für die Zukunft von thyssenkrupp einzubringen. Der Personalvorstand ist überzeugt, dass diese konsequente Form der Partizipation einzigartige Chancen bietet, um neue, wertvolle Perspektiven in den Veränderungsprozess einzubringen

Denn für den Personalvorstand steht #newtk stellvertretend für eine neue Organisationsstruktur, die sich an den Menschen ausrichtet – denn niemand kennt thyssenkrupp besser als die, die jeden Tag mit den Strukturen, Produkten und Kunden in Kontakt kommen. „Wir als Vorstand vertrauen darauf, dass unsere Mitarbeiter aus Ihrer Erfahrung heraus am besten wissen, wie thyssenkrupp wieder erfolgreich werden kann.“ Der Anspruch: von thyssenkrupp, für thyssenkrupp.

„#newtk Perspectives“ Workshops: Mehr Mut, mehr Offenheit!

Mit einer Workshop-Reihe unter dem Titel „#newtk Perspectives“ möchte der Vorstand dieses Vertrauen in die Belegschaft ab sofort noch stärker leben. Und regelmäßig Mitarbeiter von thyssenkrupp dazu einladen, ihre Sichtweise auf die neue Strategie des Konzerns zu teilen.

Mehr Mut, mehr Zusammenarbeit, mehr Erfolg: Gleich beim ersten "#newtk Perspectives"-Workshop Ende Juli 2019 hatten die die anwesenden Mitarbeiter keine Vorbehalte, das Mikrofon in die Hand zu nehmen und ihre persönliche Sichtweise für das neue thyssenkrupp mit ihren Kollegen zu teilen

Mehr Mut, mehr Zusammenarbeit, mehr Erfolg: Gleich beim ersten „#newtk Perspectives“-Workshop Ende Juli 2019 hatten die die anwesenden Mitarbeiter keine Vorbehalte, das Mikrofon in die Hand zu nehmen und ihre persönliche Sichtweise für das neue thyssenkrupp mit ihren Kollegen zu teilen

Gleich beim ersten „#newtk Perspectives“ Workshop vom 14. bis 15. Juli 2019 hatten 80 Mitarbeiter die Chance, ihre Perspektive auf die neue Strategie einzubringen – weit mehr als 100 hatten sich auf die Einladung gemeldet. In Teams arbeiteten die Teilnehmer gemeinsam daran, thyssenkrupp für eine erfolgreiche Zukunft bereit zu machen. Die zentrale Frage: Was können wir konkret besser machen? Die wichtigste Regel, um die Antwort zu finden: Keine Tabus, keine Angst – aber viel Mut zur Veränderung!

Fazit der ersten Workshops: nachhaltig beeindruckend

Der Workshop-Ansatz zeigte bereits beim ersten Mal: Die Mitarbeiter selbst zu fragen, was sie bei der Neuausrichtung von thyssenkrupp ändern wollen – das lohnt sich. Die Vorschläge der Belegschaft waren dabei bereits sehr konkret formuliert: Viele Teams forderten zum Beispiel das Arbeiten in flexibleren Projektteams – anstatt innerhalb starrer Abteilungsgrenzen. Mutig waren auch die Ansätze, um das Hauptquartier in Essen zu verschlanken. Dazu gehörte unter anderem der Vorschlag, nur noch die Services anzubieten, die von den Geschäften direkt nachgefragt und damit auch abgerechnet werden können.

Eine Seite bei "#newtk perspectives" sind die Diskussionen im Plenum – die andere Seite bilden die konstruktiven Workhops. Schließlich müssen die vielversprechenden Ideen der Belegschaft am Ende auch konkret umgesetzt werden!

Eine Seite bei „#newtk perspectives“ sind die Diskussionen im Plenum – die andere Seite bilden die konstruktiven Workhops. Schließlich müssen die vielversprechenden Ideen der Belegschaft am Ende auch konkret umgesetzt werden

„Dieser erste Workshop war ein Pilot, mit dem wir die neue Art der Einbindung ausprobieren wollten. Gleich mehrere Dinge haben mich dabei nachhaltig beeindruckt: die Vielzahl unterschiedlicher Beiträge – und die Offenheit gegenüber radikalen Veränderungen“, so das Fazit von Oliver Burkhard. „Das habe ich so nicht erwartet – und das motiviert auch uns als Vorstand, gemeinsam mit unseren Kollegen ein neues thyssenkrupp zu bauen. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder einzelne der gesammelten Vorschläge wertvoll ist. Einige Ideen haben mich sogar so begeistert, dass ich sie am liebsten sofort umsetzen möchte.“ Motivation genug für die nächsten Mitarbeiter-Workshops in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten.

Denkverbote verboten – jede Idee ist wertvoll

Deswegen fordert Oliver Burkhard alle Kollegen bei thyssenkrupp auf, mutig zu sein. Und zu benennen, was thyssenkrupp in Zukunft anders und besser machen kann: „Unsere Mitarbeiter dürfen alles sagen, was konstruktiv ist und uns als thyssenkrupp weiterbringt. Wir als Vorstand sorgen dann dafür, dass gute Ideen auch umgesetzt werden.“

Nicht nur Oliver Burkhard zeigte sich beeindruckt vom Input seiner Mitarbeiter. Auch CFO Johannes Dietsch ging in den Austausch mit der Belegschaft – und bewies damit, dass Mitarbeiter-Partizipation bei thyssenkrupp nicht im stillen Kämmerchen, sondern auf Augenhöhe mit dem Vorstand gelebt wird

Nicht nur Oliver Burkhard zeigte sich beeindruckt vom Input seiner Mitarbeiter. Auch CFO Johannes Dietsch ging in den Austausch mit der Belegschaft – und bewies damit, dass Mitarbeiter-Partizipation bei thyssenkrupp nicht im stillen Kämmerchen, sondern auf Augenhöhe mit dem Vorstand gelebt wird

Klar ist dabei aber auch: Verantwortlich für das Ergebnis bleibt der Vorstand – daher ist es auch seine Aufgabe, zu entscheiden, welche Vorschläge am Ende umgesetzt werden. Eine Erkenntnis bleibt laut des Personalvorstands aber schon nach den ersten „#newtk Perspectives“ Workshops hängen: „Einen erfolgreicheren Weg für thyssenkrupp einzuschlagen – das schaffen wir nur gemeinsam. Indem wir uns kritisch hinterfragen. Und gemeinsam konstruktiv daran arbeiten, ein neues, erfolgreiches thyssenkrupp zu bauen. Dazu lade ich jeden ein.“

Über #newtk

Wir bauen thyssenkrupp so um, dass sich unsere Geschäfte bestmöglich entwickeln können. Wir nennen das newtk – dazu gehört, die Performance zu verbessern, das Portfolio flexibel aufzustellen und die Organisation effizienter zu gestalten.Unser klarer Anspruch ist, thyssenkrupp so umzubauen, dass unsere Geschäfte auch in Zukunft wettbewerbsfähig sind und in ihren Märkten führende Positionen einnehmen. Ein wesentlicher Eckpfeiler auf diesem Weg ist die konsequente Einbindung der Mitarbeiter. Denn fest steht: Auch, wenn wir ein komplett neues thyssenkrupp bauen, unsere Werte Ehrlichkeit, Transparenz und gegenseitiger Respekt bleiben bestehen – newtk ist eine Strategie von thyssenkrupp für thyssenkrupp.

Alle aktuellen Informationen über #newtk gibt es unter newtk.thyssenkrupp.com

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