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Automotive-Sektor | Wenn Arno Höfner seine Zusammenarbeit mit Volvo Cars beschreibt, gerät er fast ins Schwärmen. Seit drei Jahren betreut er den Automobilhersteller als Business Development Manager. Die Hälfte seiner Arbeitszeit ist er dafür in Schweden und China unterwegs – immer ganz nah am Kunden.

Arno Höfner, Business Development Manager bei thyssenkrupp System Engineering

Arno Höfner, Business Development Manager bei thyssenkrupp System Engineering

Herr Höfner, schon seit über zehn Jahren beliefert thyssenkrupp System Engineering den Kunden Volvo. Woran arbeiten Sie aktuell?
„Derzeit liefern wir Produktionsanlagen für den Karosseriebau und Falztechnik für neue Fahrzeuggenerationen. Die Projekte befinden sich teilweise in der Endabnahme, neue Projekte in der Konstruktionsphase. Fertigungsanlagen für Türen, Klappen und Kotflügel des neuen S90 & V90 wurden im Februar 2016 in Betrieb genommen und an Volvo übergeben. Daneben kamen in den vergangenen zehn Jahren die Montagelinien moderner Vier-Zylinder-Motoren aus unserem Haus. Ende 2015 wurden wir erstmals auch als Lieferant für Presswerkzeuge mit einem zweistelligen Millionenprojekt beauftragt. Mittlerweile sind wir Partner für die gesamte Prozesskette.“

Für Volvo realisierten wir erstmals die gesamte Prozesskette: Simultaneous Engineering, Presswerkzeuge, Rohbauanlagen und Falztechnik.

Was ist dabei Ihre Aufgabe als Business Development Manager?
„Als Business Development Manager sind wir sehr nah an unseren Kunden. Schon zwei bis drei Jahre vor Marktreife sind wir in ihre Projekte involviert. Nach der Akquise betreue ich ein Projekt über den Vertragsabschluss hinaus bis hin zur Übergabe der Anlagen. Da Volvo Cars seit 2010 zum chinesischen Fahrzeugkonzern Geely gehört, konzentriere ich mich derzeit verstärkt auf Volvo China und bin regelmäßig vor Ort. Meine ganz persönliche Challenge ist es, uns auch bei Geely als Zulieferer zu platzieren. Dafür arbeite ich sehr eng mit meinen chinesischen Kollegen zusammen.“

Wie sind Sie ins Business Development gekommen?
„Von Hause aus bin ich Maschinenbauingenieur und vor über 20 Jahren in der Angebotsprojektierung für den Karosseriebau gestartet. 2002 wechselte ich in den Vertrieb. Da sich unser Unternehmen und auch unser Produktportfolio mit der Zeit stark vergrößert haben, wurde vor sieben Jahren das Business Development Management eingeführt. Heute zählen Volvo, Geely und Ford zu meinen Kunden.“

Herr Höfner, wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit dem Kunden Volvo Cars?
„Volvo Cars ist ein stark technologiegetriebenes Unternehmen und sehr aufgeschlossen gegenüber Innovationen. Das sind auch unsere großen Stärken. Wir bauen unser Know-how kontinuierlich aus und wachsen mit Produkt- und Kundenanforderungen. Unsere Beziehung ist daher sehr partnerschaftlich geprägt: Und der Kunde lässt dies nicht nur zu, er fordert es auch ein. Volvo hat das Ziel, bis 2020 innerhalb von 24 Monaten ein Neufahrzeug von der Entwicklung bis zum Produktionsstart zu realisieren. Und das ist nur mit einem verlässlichen Partner wie thyssenkrupp möglich. Dazu kommt: Das schwedische Unternehmen Volvo Cars ist sehr familiär geprägt. Dies erlebe ich auch, wenn ich in Göteborg oder Olofström vor Ort bin.“

Unsere Stärke ist unser Know-how und der Wille, mit Produkt- und Kundenanforderungen zu wachsen.

2015 wurde thyssenkrupp als Zulieferer erneut mit dem Volvo Cars Quality Excellence Award ausgezeichnet – eine tolle Anerkennung erfolgreicher Projektarbeit. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?
„Mit dem Award wird die Leistung eines ganzen Teams gewürdigt. Natürlich macht mich eine solche Auszeichnung stolz. Sie zeigt, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben – wir haben gute Mitarbeiter, hervorragende technische Lösungen und die richtigen Unterlieferanten ausgewählt. Jeder im Team hat überdurchschnittliche Leistungen erbracht, um die Projektziele zu erreichen – sowohl bei der Qualität als auch bei der Einhaltung von Termin- und Kostenzielen.“

Eine letzte Frage: Welches Fahrzeug fahren Sie?
„Es freut mich sehr, dass ich im Frühjahr den ersten Volvo XC60 der neuen Generation dienstlich übernehmen darf. Privat fahre ich ein „Fahrzeug ohne Dach“, leider bietet die Volvo-Flotte ein solches Modell momentan nicht an (lacht).“

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