„Monna wa mano“: Kreativ und aktiv gegen die Ausbreitung von COVID-19

Arbeitssicherheit | Engagement | Ingenieurskunst | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Südafrika ist das am stärksten von der COVID-19-Krise betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent. Entsprechend konsequent reagierten Politik und Wirtschaft auf die Pandemie. Brian Mashabela reichte das nicht – und wurde selbst aktiv: Bei thyssenkrupp Industrial Solutions South Africa designte der Ingenieur T-Shirts, mit denen die Kolleginnen und Kollegen sich immer wieder an die Corona-Regeln erinnern können.

Brian arbeitet seit 2014 bei thyssenkrupp Industrial Solutions South Africa (TKISA) in Kempton Park, nur wenige Kilometer westlich von Johannesburg. Mit 400 Mitarbeitern bietet der Standort im Süden des Erdballs Engineering-Dienstleistungen und Anlagenbau-Lösungen für die Düngemittel-, Petrochemie-, Öl- und Gas-, Elektrolyse-, Bergbau-, Mineralien- sowie Zement-Branche. Als Ingenieur im Bereich „Site Solutions“ unterstützt der 36-Jährige die Projektmanager.

Doch wie überall in der Welt bedeutet die Pandemie auch in Südafrika tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitsleben. So gibt es auch in Südafrika einen mehrstufigen Lockdown. „Der Lockdown besteht aus fünf Stufen“, erläutert Brian. „Alarmstufe 5 war die restriktivste und Stufe 1 ist die lockerste. Der Lockdown begann mit Stufe 5 ab Mitternacht des 26. März 2020. Am 1. Juni begann Stufe 3, die aufgrund des enormen Anstiegs länger andauert.“

Monna wa mano – „Ein Mann mit einem Plan“

„Vor dem ersten Lockdown gab es eine Menge Informationen, die auf verschiedenen Medienplattformen ausgestrahlt wurden, um die Massen zu informieren“, berichtet Brian, der die Hände nicht in den Schoß legen wollte und selbst aktiv wurde. Schließlich war Brian schon immer ein Mann der Tat: „Mein Lehrer in der Schule bezeichnete mich bereits als ich zehn Jahre alt war als Monna wa mano. Das bedeutet ein Mann mit einem Plan.“

26 Jahre später sah der Plan so aus: Stylishe T-Shirt-Motive zu designen, mit denen sich die Kolleginnen und Kollegen immer wieder an die Corona-Regeln erinnern können. „Ich denke, T-Shirts sind ein gutes Medium, um wichtige Informationen wie die Gesundheitsrichtlinien von COVID-19 zu vermitteln“, ist der kreative Ingenieur überzeugt. „Sie fördern das Bewusstsein und klären die Menschen über die Gesundheitsrichtlinien zur Prävention von COVID-19 am Arbeitsplatz und zu Hause auf.“

Dabei nutzte Brian seine umfassenden Design-Fähigkeiten, die sich der der 36-Jährige über die Jahre angeeignet hatte. „Ich habe das T-Shirt mit Adobe Illustrator und Photoshop  entworfen und die Idee unserem CEO Philip Nellessen vorgeschlagen“, erzählt Brian. Philip Nellessen war begeistert und gab grünes Licht. Seitdem erfreuen sich Brians T-Shirts in Kempton Park größter Beliebtheit und erinnern unter anderem daran, sich regelmäßig die Hände zu waschen und eine Maske zu tragen.

Seine kreative Ader war es auch, die Brian dazu brachte, Ingenieur zu werden. „Ich habe mich für den Maschinenbau wegen des Designaspekts entschieden und um Ideen und Lösungen zu entwickeln“, so Brian, der in seiner Freizeit auch malt, fotografiert und sich für Grafikdesign begeistert. Allesamt Skills, die dem Ingenieur bei seiner täglichen Arbeit bei thyssenkrupp helfen. „Als Abteilung sind wir ständig auf der Suche nach Ideen zur Verbesserung der Maschinenausrüstung, um sicherzustellen, dass die Tätigkeiten auf der Baustelle sicher und problemlos durchgeführt werden können. Mit der Erfahrung, die ich bisher gesammelt habe, ist es einfacher, Herausforderungen anzugehen.“

Stay at home gilt auch in Südafrika

Die Herausforderungen wurden mit dem neuen Coronavirus nicht weniger. Auch in Südafrika müssen sich die Menschen mit der Pandemie arrangieren. So machte der globale Trend zum Home Office

Die Arbeit von zuhause aus – für Brian kein Problem. Im Gegenteil: „Das Home Office hat meine Arbeitsleistung verbessert, da ich mit weniger Ablenkungen arbeiten kann, außer dass ich manchmal meine freche 6-jährige Tochter unterhalten muss“, schmunzelt Brian und hat vermutlich schon wieder die ein oder andere Idee im Hinterkopf. Monna wa mano.

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