Meine Reise ins „Hockey Village India“

Engagement | Menschen bei thyssenkrupp | Unternehmenskultur | Kürzlich bin ich nach Indien gereist, um Kinder vom “Hockey Village India” zu trainieren, einer englischen Medium School, in der rund 25 Kinder unterrichtet werden. thyssenkrupp fördert Hockey Village India, weil die Schule sich auf zwei Schwerpunkte unserer Arbeit im Bereich „Corporate Social Responsibility (CSR)“ (der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen) konzentriert - die Verbindung von Ausbildung und Sport.

Ich bin ehemaliger Hockey-Nationalspieler und war Mitglied der deutschen Mannschaft, die bei den olympischen Spielen 2012 in London Gold und 2016 in Rio de Janeiro Bronze gewann. Heute arbeite ich bei thyssenkrupp.

Für mich als Athlet ist das Hockey Village ein hochinteressanter Ort: Die Gründerin Andrea Thumshirn, ebenfalls eine ehemalige deutsche Hockey-Nationalspielerin, hat das Ziel, Ausbildung und Sport zu verbinden, um ländliche Gegenden in Indien zu fördern und den Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben.

Normalerweise kommen die Kinder um 9 Uhr mit dem Schulbus an. Wenn der Bus nicht fahren kann, nimmt Andrea selber das Motorrad und holt die Kinder ab. Das erste am Morgen ist ein guter Bananenshake. Denn häufig hatten die Kinder vorher noch kein Frühstück. Hinterher putzen alle gemeinsam ihr Zähne und dann beginnt der Unterricht. „Wir unterrichten sie auf Englisch“, berichtet Andrea. „Sie lernen außerdem Hindi, Mathematik und in den Stufen drei und vier Umweltwissenschaften. Sie haben Unterricht in Naturwissenschaften, Musik, Kunst und Sport.“ Nach dem Mittagessen folgt eine weitere Schulstunde, bevor der richtige Spaß beginnt: das Hockeyspielen. „Nicht nur Unterricht und nicht nur Spielen, sonderndie Verbindung von beidem ist der Schlüssel zum Erfolg im Leben“, sagt Andrea.

Ausgestattet mit unserer thyssenkrupp-Kollektion von adidas haben die Kinder mich begeistert. Ich habe schon auf vielen Böden in der ganzen Welt gespielt, aber das Spielen mit den Kindern, selbst auf hartem Boden mit Steinen überall, hat viel Spaß gemacht. Es ist unbeschreiblich, zu sehen, wie ambitioniert und talentiert sie sind. Egal welches Alter, egal welche Fußbekleidung, egal welche Stöcke. Sie bewegen sich und haben Spaß.

Als globaler Konzern sieht thyssenkrupp sich auf der ganzen Welt als Teil der Gesellschaft. Das Unternehmen – und seine Mitarbeiter – möchten der Gesellschaft etwas zurückgeben und das ist der Grund für meine Indienreise. Ravi Kirpalani, CEO von thyssenkrupp India, sieht in der Förderung der Gesellschaft höchste Priorität: „Corporate Social Responsibility ist wirklich wichtig. Indische Unternehmen machen erhebliche Gewinne und ich glaube, es gibt so vieles, was sie den Gemeinschaften, mit denen sie arbeiten, zurückgeben können.

Wie kann CSR in der Praxis aussehen? Im Projekt „Hockey Village India“ konzentrieren wir uns zum einen auf die Förderung der Ausbildung der Kinder. Wir konnten Pradeesh, einem der ersten Hockey Village-Absolventen, eine Chance auf einen Job bei thyssenkrupp in Indien bieten. Zusätzlich zu der Förderung der Ausbildung der Kinder und dem Angebot von Praktikums- oder Arbeitsplätzen konnte Andrea durch eine finanzielle Spende endlich mit dem Bau des Hockeyfelds weitermachen.

CSR ist ein guter Weg, mit dem wir einen Unterschied für die Länder machen möchten, in denen wir arbeiten.

Namaste Indien! Ich werde auf jeden Fall wiederkommen!

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