Kein Karpfen für einen Weihnachtsabend

Unternehmenskultur | „Kuno“ findet auf dem Werkgelände der Roheisenproduktion in Duisburg ein neues Zuhause

Hierzulande ist der Weihnachts-Karpfen eines der traditionellsten Gerichte an Heiligabend. Dieser Karpfen wird aber nicht im Kochtopf landen, denn er ist ein besonderer: Erstens hat er einen Namen und zweitens befindet er sich an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich auf dem Werkgelände der Roheisenproduktion im Duisburger Norden. In einem nicht mehr genutzten Becken, in dem sich Regenwasser gesammelt hat, zieht „Kuno“, der Karpfen, zusammen mit zwei Artgenossen seine Runden.

Fühlt sich sichtlich wohl: „Kuno“, der Karpfen, hat in einem nicht mehr genutzten Wasserbecken auf dem Industriegelände ein neuen Lebensraum für sich entdeckt.

Fühlt sich sichtlich wohl: „Kuno“, der Karpfen, hat in einem nicht mehr genutzten Wasserbecken auf dem Industriegelände ein neuen Lebensraum für sich entdeckt.

Wie die Tiere in den Teich gekommen sind, kann man nur vermuten. „Möglicherweise haben Vögel aus anderen Teichen Fischlaich mitgebracht oder die Fische wurden einfach nur ausgesetzt “, glauben Mitarbeiter, die auf ihrem Weg zum benachbarten Hochofen in Hamborn an dem Gewässer vorbeikommen. „Kuno“ fühlt sich auf dem Werkgelände von thyssenkrupp Steel Europe offenbar wohl. Genug Futter gibt es durch die Insekten aus den Büschen und kleinen Bäumen ringsum. Die Karpfen haben in dem nicht mehr betrieblich genutzten Wasserbecken einen neuen Lebensraum gefunden und beweisen damit, dass Tiere zunehmend auch städtisches und industrielles Gelände für sich entdecken.

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