Interkontinentale Zusammenarbeit bei thyssenkrupp rothe erde

Digitalisierung und Industrie 4.0 | Ingenieurskunst | thyssenkrupp weltweit | Ein Projekt über drei Tochtergesellschaften koordiniert. Ein Produkt in drei Werken produziert: thyssenkrupp rothe erde zeigt, wie man die Vorteile eines Fertigungsbundes in einer globalen Organisation nutzen kann.

Kollaboration und internationale Zusammenarbeit sind heute wichtiger denn je. thyssenkrupp rothe erde geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass eine internationale Zusammenarbeit zwischen großen Wirtschaftsnationen möglich ist.

Ein Beispiel aus der Windenergie – Globale Präsenz der Rotorlager von thyssenkrupp rothe erde

China hatte 2019 den weltgrößten Markt für Windenergie – sowohl für Onshore, als auch für Offshore Windanlagen. Auch thyssenkrupp rothe erde ist am Wachstum des chinesischen Marktes beteiligt.   Der Weltwindenergierat GWEC geht davon aus, dass China Ende 2020 die weltweit größte Offshore-Windstrom-Erzeugerregion ist.

Im Rahmen eines Projektes mit einem chinesischen Kunden liefert thyssenkrupp rothe erde Rotorlager zur Herstellung von Windenergieanlagen. Seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2009 wurden bereits 1200 On- und Offshore Rotorlager geliefert.

Dank der engen internationalen Zusammenarbeit dreier Tochtergesellschaften bietet thyssenkrupp rothe erde dem Kunden einen hohen Mehrwert und kann die individuellen Anforderungen umfassend erfüllen. Dabei werden die jeweiligen Kompetenzen der einzelnen Einheiten bestmöglich genutzt – von der technischen Auslegung über die Prototypen- und Serienfertigung, die Qualifikationsprozesse bis hin zur optimalen Herstellung der Lager unter Nutzung der zur Verfügung stehenden Kapazitäten.

Zwischen Deutschland, Japan und der Slowakei

Die Ringe als Vorprodukt stammen zum Beispiel aus unserem Werk in Deutschland. Diese werden in einem zweiten Schritt in die Slowakei geliefert, wo sie durch die Tochtergesellschaft gedreht, gehärtet und weiterverarbeitet werden. Zuletzt werden die Lager bei der japanischen Tochtergesellschaft gebohrt, geschliffen und montiert und schließlich von den japanischen Kollegen an den chinesischen Kunden geliefert.

Eine echte Herausforderung stellte in dem Umfang dieses Projektes die Optimierung der Logistik dar. Es musste sichergestellt werden, dass Komponenten aus verschiedenen Kontinenten on-time in Japan eintreffen. Bei der Größe der Komponenten war dies keine leichte Aufgabe – dank effizienter Zusammenarbeit hat thyssenkrupp rothe erde diese Aufgabe zusammen mit den Tochtergesellschaften jedoch hervorragend gemeistert.

Rotorlager von thyssenkrupp rothe erde

Rotorlager sind eines der wichtigsten Komponenten einer Windenergieanlage. Verlässlichkeit ist daher besonders wichtige. Der Transfer wesentlicher Produktionsschritte auf einen anderen Kontinent stelle daher eine große Herausforderung dar. Dieses umso mehr, da zurzeit wegen der Corona-Pandemie Reisen und somit persönliche Betreuung und individuelles Training vor Ort nahezu unmöglich sind.

Unsere Rotorlager sind individuell für die jeweilige Anlage und ihre Lasten ausgelegt. Neben der Präzision in der Fertigung und Auslegung garantiert unser patentiertes Härteverfahren, dass die Lager den hohen Anforderungen des Einsatzes gerecht werden.

Auf diese Weise leistet thyssenkrupp rothe erde seinen Anteil an der Energiewende auf der ganzen Welt.

Die Digitalisierung im Fokus – Prozessoptimierung dank internationaler Zusammenarbeit

Digitale Technologien helfen in diesem schwierigen Umfeld das Know-How und die komplexen Prozesse erfolgreich zu vermitteln. Durch den Einsatz von „Smart Glasses“ konnten die Kollegen in Deutschland und im Ausland in engem Austausch den Transfer der Fertigungstechnologie ebenso wie die regelmäßige Qualitätssicherung sicherstellen. Durch regelmäßige virtuelle Meetings mit und ohne Einsatz der Smart-Glasses-Technologie werden ständig Optimierungen der Prozesse erarbeitet.

Wir sagen: Daumen hoch für eine interkontinentale Zusammenarbeit!

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