„Full Speed“ auf allen Kanälen

#tkgoesPyeongChang | Ingenieurskunst | Menschen bei thyssenkrupp | Seit 2014 kooperiert thyssenkrupp mit den Rennrodel-Weltmeistern Toni Eggert und Sascha Benecken. Das Ziel ist klar: Gold in Südkorea. Dieses Mal stellen wir in unserer Reportage-Reihe über das Team hinter den Weltmeistern Carola Borovnik vor.

Montagmorgen, 8:00 Uhr: Als ich mein Büro in der Kommunikationsabteilung bei der Komponentensparte von thyssenkrupp in Essen betrete, erwarten mich Toni Eggert und Sascha Benecken bereits mit einem Lächeln – wie jeden Tag. Denn gleich an der Wand hinter meinem Schreibtisch sieht man uns gemeinsam auf Fotos von Video-Drehs und Mitarbeiter-Events in Winterberg, Altenberg und am Königssee lachen. Auch die zahlreichen Kisten in der Ecke, die mit Fan-Artikeln wie Mützen, Schals und Tröten gefüllt sind, können Geschichten dieser Events erzählen. Seit 2014 kommen sie regelmäßig zum Einsatz, wenn wir Toni und Sascha bei ihren Rennen lautstark anfeuern. In diesen vier Jahren ist aus mir auch ein leidenschaftlicher Rodel-Fan geworden.

Kaltstart in das Rodel-Projekt

Angefangen hatte alles 2011 mit meinem dualen Studium bei thyssenkrupp. Am meisten faszinierte mich die Arbeit der Kommunikationsabteilungen des Konzerns. Entsprechend groß war meine Freude, als ich nach der Ausbildung in der Kommunikationsabteilung der Komponentensparte übernommen wurde.  Ich war erst ein halbes Jahr in der neuen Abteilung, als mein Chef mich bat: „Schau dir das Rodel-Projekt doch mal an.“ Die Aussicht die beiden Spitzensportler zukünftig bei professioneller Außendarstellung und Kommunikation zu unterstützen, begeisterte mich sofort. Obwohl ich weder Erfahrung im Sponsoring, noch etwas mit Wintersport zu tun hatte, wuchsen mir das Rodel-Projekt und die involvierten Kollegen schnell ans Herz. Vor allem nach der ersten Videoproduktion am Königssee – auch wenn ich dafür am 2. Weihnachtstag früher Omas Feierlichkeiten verlassen musste.

Fotos, Filme und Freundschaft

Zwei Tage verbrachten wir in Bayern am Königssee und filmten die Rodler beim Training, in der Werkstatt und im Januar dann auch beim Rennen. Es war aufregend direkt die Verantwortung für die Entwicklungskooperation zu übernehmen und mein erstes, großes Projekt bei thyssenkrupp zu betreuen. Aber ich spürte sehr schnell, dass ich mit Toni und Sascha auf einer Wellenlänge lag. Mit ihrer bodenständigen, freundlichen und nahbaren Art machten sie es mir aber auch einfach. Letztendlich sollte dieser gelungene Auftakt am Königsee die Grundlage für die gute Zusammenarbeit und Freundschaft bilden, die über die Jahre entstanden ist. Seit dem stehe ich den beiden Sportlern bei allen Fragen rund um Kommunikation zur Seite: Von der Betreuung ihrer Website und Social-Media-Kanäle über das Branding des Schlittens bis hin zu Beiträgen in der Lokalpresse oder im Fernsehen.

Digitale Kommunikation für thyssenkrupp

Auch wenn die Arbeit in der Boxencrew mein Lieblings-Projekt ist, treibe ich viele andere spannende Themen voran. Ganz am Puls der Zeit, entwickle ich aktuell eine Digital-Signage-Strategie, um die interne Kommunikation in den Werken von thyssenkrupp zu verbessern. Wichtige Neuigkeiten sollen bald über Bildschirme direkt in den Werken ausgespielt werden. So erreichen wir alle unsere Mitarbeiter in der Produktion demnächst in wenigen Minuten mit wichtigen Informationen – egal ob in Essen, Shanghai oder Puebla. Über andere Kommunikationskanäle wie Aushänge dauert das sonst viel länger.

Langjährige Arbeit zahlt sich aus

Für den heutigen Tag steht allerdings hauptsächlich das Rodel-Projekt auf dem Programm. Aktuell stecke ich viel Energie und Zeit in die Kommunikation rund um die Spiele. Es gibt viele Regularien und Vorschriften die wir beachten müssen. Außerdem sichte ich die Übertragungen vom letzten Weltcup-Rennen in Lillehammer. Wenn ich am Wochenende die Rennen im Fernsehen verfolge freut es mich zu sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt und wir mittlerweile bewusst als technischer Partner der Rodler wahrgenommen und auch erwähnt werden.

Die große Reise und das große Ziel

Dass ich gemeinsam mit Alex Meier, unserem „Head of Schlittenbau“, in PyeongChang vor Ort sein werde, ist fantastisch. Aus Südkorea werde ich über das Land, unsere Aktivitäten vor Ort und natürlich die Rodel-Rennen berichten. Für Toni und Sascha stehe ich dort wie immer als Kommunikations-Ansprechpartner bereit, nur die letzte Etappe auf dem Weg zu Gold im Eiskanal müssen sie dann alleine bewältigen. Die beiden Sportler sind erstklassig und das große Ziel in greifbarer Nähe.

Die thyssenkrupp-Boxencrew

Seit 2014 kooperiert thyssenkrupp mit den Rennrodel-Weltmeistern Toni Eggert und Sascha Benecken. Drei Ingenieure des Konzerns bringen ihr Know-how ein, um den Schlitten jedes Jahr noch schneller und besser zu machen. Die Carbon-Verkleidung wurde weiterentwickelt, das Fahrwerk optimiert und das Herzstück des Schlittens, die Schienen, noch schneller gemacht. Zudem unterstützen zwei Kommunikationsexperten die Rodler bei ihrer Arbeit. Das Ziel ist klar: Gold in Südkorea.

Mehr über die langjährige Zusammenarbeit des Rennrodel-Duos mit thyssenkrupp erfahrt ihr hier – und ebenso ein Portrait zu unserem „Head of Schlittenbau“. Im Artikel „Der Mann für Stahl“ stellen wir unseren Fachmann für das Herz des Rodels vor. Was Carbon mit dem Schlittenbau zu tun hat, lest ihr im Artikel „Mit Carbon ganz nach oben“

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