Flüchtlingsprojekt we.help: Integration gelungen – Ziel erreicht!

Ausbildung bei thyssenkrupp | Engagement | Menschen bei thyssenkrupp | Unternehmenskultur | Im Rahmen der „Wir-Zusammen – Integrations-Initiative der deutschen Wirtschaft“ haben wir bei thyssenkrupp ein Versprechen gegeben – und unser Wort gehalten. Mehr noch: Mit 400 statt ursprünglich geplanten 230 zusätzlichen Praktika und 150 weiteren Ausbildungsplätzen für Geflüchtete haben wir unsere selbstgesteckten Ziele sogar übertroffen.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Menschen eine Perspektive geben können, das ist nicht selbstverständlich“, sagt Sabrina Munsch, die das Projekt „we.help“ leitet. „Wir haben ein tolles Projektteam. Vor allem ohne das persönliche Engagement der Ausbilder an unseren Standorten hätten wir es niemals geschafft.“ Die Vielzahl der Angebote der Initiative für die gezielte Integration von Flüchtlingen zeigen, was ein Konzern wie thyssenkrupp leisten kann. Dazu zählen zum Beispiel interkulturelle Trainings, der richtige Umgang mit psychischen Belastungen, speziell auf die Ausbildung abgestimmte Deutschkurse, Einzelfallberatungen und die individuelle Unterstützung der Geflüchteten bei der Integration, etwa bei Behördengängen. Zahlreiche Abteilungen und viele weitere Kolleginnen und Kollegen haben die Integrationsarbeit von Anfang an unterstützt. In einer Task Force tauschen sich die betreuenden Ausbilder und Kollegen unkompliziert aus – immer auf der Suche nach den besten Lösungen für die Geflüchteten und die Abläufe im Unternehmen.

Integration von Flüchtlingen – eine echte Bereicherung für thyssenkrupp

Auch thyssenkrupp lernt viel von der Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen und ihrer Integration, erklärt Oliver Burkhard, Personalvorstand der thyssenkrupp AG: „Arbeit ist ein entscheidender Motor für Integration. Deutschland hat mit dieser Formel bereits in der Vergangenheit Millionen von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft erfolgreich integriert. Ihre Vielfalt, Erfahrung und Kompetenzen sind eine Bereicherung für uns.“

#youneverworkalone – bei thyssenkrupp arbeitest du nie allein, egal woher du kommst. Genau das ist die Botschaft von „we.help“.#youneverworkalone – bei thyssenkrupp arbeitest du nie allein, egal woher du kommst. Genau das ist die Botschaft von „we.help“.

Vielfalt ist Bestandteil des Leitbildes für thyssenkrupp und entscheidend für eine offene und wertschätzende Unternehmenskultur. Weil die Erfahrungen durch kulturelle und persönliche Hintergründe, die vielfältigen Fähigkeiten und Kenntnisse genau wie die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Mitarbeiter entscheidend für den weltweiten Erfolg von thyssenkrupp sind. Und ebenso als Inspiration dienen können.

Jobs schaffen, Menschen zusammenbringen

Das sieht auch Ali Ali so. Der gebürtige Syrer lebt seit 3 Jahren in Deutschland. Bei thyssenkrupp absolviert er eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel im Bereich Materials Services. Was Vielfalt für ihn persönlich bedeutet, weiß Ali genau: „Eine neue Sprache in einem neuen Land zu lernen“.

Ob aus Syrien, Eritrea, Guinea, Afghanistan, dem Irak oder dem Iran: Im Projekt „we.help“ profitieren sowohl die Geflüchteten als auch thyssenkrupp vom interkulturellen Austausch. Hier im Bild: (v.l.) Seyawash Yousufi, George Abdelahad, Adoulayeh Keita und Rodi Haji Mohamed.Ob aus Syrien, Eritrea, Guinea, Afghanistan, dem Irak oder dem Iran: Im Integrations-Projekt „we.help“ profitieren sowohl die Geflüchteten als auch thyssenkrupp vom interkulturellen Austausch. Hier im Bild: (v.l.) Seyawash Yousufi, George Abdelahad, Adoulayeh Keita und Rodi Haji Mohamed.

Im Rahmen von „we.help“ wurden allerdings nicht nur Jobs gefunden. Auch Menschen fanden zueinander. Im Frühjahr wurde ein Bewerber zum Praktikum in Süddeutschland eingeladen. Im Laufe der ersten Praktikumswoche stellte der Bewerber fest, dass ein weiterer Geflüchteter, der bei thyssenkrupp bereits die Ausbildung begonnen hatte, mit ihm verwandt ist. Während ihrer Flucht hatten die beiden den Kontakt zueinander für mehrere Jahre verloren. Auch der Praktikant hat im September bei thyssenkrupp seine Ausbildung begonnen – ein Wiedersehen der ganz besonderen Art.

Der nächste Schritt: Gleiche Chancen für alle!

thyssenkrupp bildet seit jeher viele junge Menschen mit Migrationshintergrund aus und unterstützt sie bei ihrer Integration. Dabei haben die Konzernunternehmen viele neue Erfahrungen bei der Ausbildung von Flüchtlingen gesammelt. Daher soll das Flüchtlingsprogramm „we.help“ in den Regelbetrieb übergehen. Damit werden Flüchtlinge beim Recruiting von Auszubildenden genauso behandelt wie alle anderen Bewerber auch. Darüber hinaus steht es den einzelnen Unternehmen jederzeit frei, zusätzlich Plätze zur Integration für Flüchtlinge anzubieten.

„Wir zusammen“ – gemeinsam Perspektiven für Geflüchtete schaffen

thyssenkrupp engagiert sich bereits seit dem Herbst 2015 für Geflüchtete und gründete mit 36 Initiatoren, die zu diesem Zeitpunkt alle bereits mit Projekten für Geflüchtete aktiv waren, 2016 das Netzwerk „Wir zusammen“. Die angeschlossenen Unternehmen fassen ihr Engagement unter dem Dach des Netzwerks zusammen. Das Netzwerk bündelt das Engagement von Unternehmen für die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten, und ist damit zum Dreh- und Angelpunkt für die Integration von Zuwanderern geworden. Mittlerweile sind es 226 Unternehmen (Stand: Juni 2018), die sich im Rahmen des Netzwerkes für Geflüchtete engagieren.

Autor

Luisa Martens
  • geschrieben von Luisa Martens
  • 4. Oktober 2018

Ich bin stolz auf thyssenkrupp, dass wir dieses Projekt in die Tat umgesetzt haben. Und dass wir über die Zeit dran geblieben sind, auch nach dem ersten Hype in der Öffentlichkeit.

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