Fit für den Job und das Leben

Ausbildung bei thyssenkrupp | Automotive-Sektor | Menschen bei thyssenkrupp | Michael Barth ist Ausbildungsberater bei thyssenkrupp in Danville. Sein Antrieb: „Mein Job gibt mir die Chance, die Auszubildenden fit zu machen für den Job und das gesamte Leben.“

Seit mehr als sieben Jahren ist Michael Barth bei thyssenkrupp in Presta, Danville, Illinois beschäftigt. Dank seiner umfassenden Erfahrung in der Produktion führte es ihn zunächst in verschiedene Jobs mit technischer Ausrichtung innerhalb des Unternehmens. Nach einer Neustrukturierung vor drei Jahren übernahm Michael die Rolle des Ausbildungsberaters. Eine gute Wendung für ihn: „Ich genieße die Arbeit mit den jungen Auszubildenden“, beschreibt Michael. „Es gibt mir die Chance, sie fit zu machen für den Job und das gesamte Leben.“

Michael und seine Kollegen besuchen die Abschlussklassen in den Schulen in Vermilion County und erläutern den Schülern das Ausbildungsprogramm: „Wenn wir einen Schüler zu einem Bewerbungsgespräch einladen, sprechen wir immer auch mit den Eltern des Schülers und interviewen sie“, führt er fort. „Auf diese Weise sind die Eltern eng mit dem Ausbildungsprogramm verbunden und werden ihr so Kind auch bei der Ausbildung unterstützen.“ Michael nennt besonders seinen Auszubildenden mit Namen Jackson. „Unser Star-Azubi“, lacht er. „Seine Eltern erzählten uns vor der Ausbildung, wie schwer es sei, ihn morgens aus dem Bett zu bekommen. Seit er im Ausbildungsprogramm ist, springt er buchstäblich aus dem Bett“, lacht er.

Ausbildung über zwei Jahre

Das Ausbildungsprogramm besteht aus Schülern, die 16 Jahre oder älter sind und die sich verpflichten, zwei Jahre in diesem Programm zu verbringen – ihr Junior-Jahr und Senior-Jahr. Michael erläutert die Inhalte: „Die Schüler gehen durch jede Abteilung und lernen die konkreten Prozesse kennen. Dadurch bekommen sie eine gute Vorstellung vom wahren Geschäft“. Die Auszubildenden rotieren durch die Abteilungen wie Sicherheit, Instandhaltung, Logistik und Qualität. In jeder Einheit bleiben sie zehn Wochen und arbeiten an echten Projekten. „Wie ganz reguläre Angestellte“, betont Michael. An den Tagen, an denen sie nicht im Werk sind, besuchen sie das DACC (Danville Area Community College) und trainieren für das Zertifikat für Metallarbeiten – NIMS (National Institute for Metal Working Skills). Nach der Rotation durch den Betrieb arbeiten sie 14 Wochen an einem Abschlussprojekt. „In diesem Projekt lernen sie die Höhen und Tiefe eines Projektes kennen, erleben Erfolge aber auch Misserfolge, und müssen mit unvorhergesehenen Entwicklungen umgehen lernen“. Darüber hinaus üben sie das Präsentieren vor dem Führungsteam.

Am Ende ihrer Ausbildung haben die Schüler ein Zertifikat des DACC und zwei Jahre Erfahrung in Produktionstechnik in der Tasche. Nachdem sie erfolgreich diese Ausbildung durchlaufen haben, „übernehmen wir sie als Vollzeit-Arbeitskräfte unter der Voraussetzung, dass sie gut sind“, führt Michael fort. „Das sind sie aber in der Regel auch“, sagt er weiter, „wir überwachen ihre Noten und geben auch Nachhilfe, wenn sie unter einen gewissen Schnitt fallen“. Das Ausbildungsmodell zum Mechatroniker bei thyssenkrupp ist akkreditiert vom US-Arbeitsministerium. Diese Akkreditierung ist ein starker Anreiz für die Schüler aus Danville County, denn damit ist die Ausbildung US-weit anerkannt.

Jobs für die jungen Menschen in Danville

Der Bundesstaat Illinois zeigt ebenfalls großes Interesse an dem Ausbildungsprogramm, erzählt Michael: „Ich bin eingeladen, den Ausbildungsausschuss im Innovationsgremium der Arbeitnehmer (IWIB – Illinois Workforce Innovation Board) zu beraten.” Sogar an oberster Stelle in Washington hat Michael bereits über dieses Programm berichtet. Und auch andere Unternehmen seien daran interessiert, sagt Michael: „Wir hatten schon einige Vertreter aus anderen Firmen hier zu Gast. Viele orientieren ihre Ausbildungsprogramme nun an unserem Modell“.

Michael ist begeistert von seiner Tätigkeit. Er freut sich darüber, wie gut sich die Schüler entwickeln. „Die Fortschritte vom ersten zum zweiten Ausbildungsjahr sind enorm“, fügt er hinzu. Aber genauso wichtig findet Michael die Wirkung, die dieses Programm in der Öffentlichkeit hat: „Wir bilden unsere eigene Belegschaft aus und schaffen Jobs für die jungen Leute in Danville. Das schafft ein gutes Image“.

Erfahren Sie mehr über #teamtk unter: thyssenkrupp.com/teamtk

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