Erfolgreich in einem dynamischen Marktumfeld

Automotive-Sektor | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Als Daniel Johannes Schmidt 2011 bei thyssenkrupp Steering in Liechtenstein einstieg, hatte er es als junger Projekteinkäufer gleich mit einem der größten Automobilhersteller der Welt zu tun.

Die Aufgabe hätte vermutlich nicht herausfordernder sein können: Die Kundeneinheit hatte die Aufgabe, den globalen Einkauf des Lenksäulengeschäfts für die größte modulare Plattform des Automobilherstellers zu managen. Kein schlechter Einstieg bei thyssenkrupp für den Diplom-Betriebswirt, der sich von Anfang an auf die tatkräftige Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Was folgte, war eine spannende und ziemlich steile Karriere.

„Nach dem Einstieg 2011 als Projekteinkäufer durfte ich noch im Einstiegsjahr die Teamleitung im Projekteinkauf für die Kundeneinheit übernehmen“, berichtet Daniel. Nur ein Jahr später folgte eine Erweiterung der Verantwortlichkeiten um drei weitere großen Fahrzeugherstellern als Purchasing Manager. 2014 übernahm der heute 35-Jährige die globale Einkaufsleitung für den Bereich „Steering Column“, der für die Entwicklung und Produktion von Lenksäulen für Automobilhersteller verantwortlich zeichnet. „2018 durfte ich meine Verantwortung um den Einkaufsbereich Cold Forging (Massivumformung) erweitern“, so Daniel über seinen Werdegang bei thyssenkrupp in Eschen. Heute führt er ein globales Team von 38 Mitarbeitenden.

Bürojob vs. Flugzeug-Cockpit

Eine ziemlich konsequente Entwicklung für jemanden, der ursprünglich mal etwas ganz anderes werden wollte. „In der Kindheit, bzw. in meiner Jugend, hatte ich eher das typische Traumberufsbild eines Piloten oder eines Sportreporters beziehungsweise Moderators vor Augen“, erzählt Daniel. Später sollten sich Fähigkeiten wie eine gewisse Präsentations- und Moderationskompetenz, sowie Verhandlungsgeschick herauskristallisieren. Das Interesse an gesamtwirtschaftlichen globalen Zusammenhängen in unterschiedlichen Industrien und dem Einfluss von Rohstoffmärkten und politischen Einflüssen wurden bei Daniel in der Oberstufe geweckt. Eine Affinität für Technik hatte der Deutsche ohnehin bereits damals.

Bürojob statt Flugzeug-Cockpit oder ein Arbeitsplatz vor der TV-Kamera: Mit der Lebenserfahrung von 35 Jahren ist sich Daniel sicher, nach dem Abi die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. „Die Dynamik und das Arbeiten in globalen innovations- und kundenfokussierten motivierten Teams zusammen mit unseren Lieferanten macht das tägliche Geschehen bei thyssenkrupp Steering aus – auch durch die Herausforderungen der dynamischen Automotive-Industrie.“

Wie dynamisch es in der globalen Automobilindustrie zugeht, zeigt die Taktung eines typischen Arbeitstags von Daniel: Häufig kümmert sich der Head of Procurement am frühen Morgen zusammen mit meist cross-funktional agierenden Teams um die Koordination und Abstimmung mit Asien. Später wird der Schwerpunkt auf Europa und am Nachmittag auf die Abstimmung mit den NAFTA-Märkten gelegt. Weil Daniel sehr flexibel und global orientiert agieren muss, kann der Tag aber auch ganz anders aussehen. Zudem gehören Meetings mit der Divisionsleitung und/oder der Geschäftsführung genauso zu Daniels Arbeitsalltag wie regelmäßige Lieferantenverhandlungen: Mit seinem Team hat Daniel maßgeblichen Einfluss auf Neuprojektvergaben und Zielkosten auf Lieferantenseite.

Herausforderndes Markt-Umfeld

„Die kontinuierliche Veränderung und Reaktion auf ein dynamisches Markt-Umfeld wird immer mehr zum Standard“, erklärt Daniel. „Die Vorbereitung und Implementierung von agilen Arbeitsmethoden in Verbindung mit dem richtigen Umgang der Digitalisierung stellen darin weitere Kernelemente und spannende Herausforderungen dar.“

Fehlerkultur als Chance

Eine steile Karriere und komplett durchgetaktete Tage, da scheint kein Platz für Fehler zu sein, oder? „Ach Quatsch“, widerspricht Daniel. „We are all humans – und da gehören Fehler dazu. Ich bin ein Freund der Fehlerkultur und einem offenen Umgang damit. Das weiß auch mein Team. Hier geht es mir um das Teilen von „best practices“ und „lessons learned“ im Team, innerhalb einer Community oder auch mit crossfunktionalen Kollegen.“ Schließlich gehe es darum, Fehler nicht doppelt zu machen: „Wichtig ist, dass wir aus jedem Fehler lernen, Positives ableiten und das auch offen weitergeben“.

Als Team-Player ist dem leidenschaftlichen Sportler das Miteinander, der richtige Team-Spirit wichtig. „Wir haben bei thyssenkrupp weltweit Top-Leute, mit denen es richtig Spaß macht, auch schwierige und komplexe Themen anzugehen“, ist der Betriebswirt überzeugt. Der thyssenkrupp Slogan „engineering. tomorrow. together“ ist für den Procurement-Profi deshalb keine leere Worthülse: „Ich empfinde vor allem das together als wichtig. Nur durch die Zusammenarbeit unserer crossfunktionalen Teams rund um den Globus und der gemeinsame Fokus auf unsere herausfordernden Projekte und Ziele ist es möglich, unsere Produkte täglich zu verbessern und so die Kundenreputation für thyssenkrupp stetig zu erhöhen“.

Da überrascht es nicht, dass Daniel auch die Personalweiterentwicklung seines Teams am Herzen liegt: „Mir ist es wichtig, den Bereich Personal- und Organisationsentwicklung in meinem Bereich voranzubringen und als Führungskraft im Einkauf einen entscheidenden Beitrag im Rahmen des aktuellen Transformationsprozesses bei thyssenkrupp zu leisten.“

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