Life Cycle Assessment

Sustainability and climate protection |

Wir alle hinterlassen unendlich viele Spuren auf der Erde – der ökologische Fußabdruck zeigt unseren Konsum und Verbrauch von Ressourcen und die dabei entstehenden Umweltauswirkungen an. Wie wir die nächsten Jahre und Jahrzehnte unseren Lebensraum gestalten, beeinflussen wir jeden Tag. Zum Beispiel mit Entscheidungen, welche Produkte wir nutzen und wie wir es tun. Neben einem guten Bauchgefühl brauchen wir dafür auch Zahlen, Daten, Fakten. Die so genannte LCA (Life Cycle Assessment), auch als Ökobilanz bekannt, liefert diese und damit Richtgrößen die helfen, Energieeffizienz, Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit zu verbessern.

Was umfasst der gesamte Lebenszyklus eines Produkts?

Die Ökobilanz eines Produktes, das meist aus mehreren Vorprodukten besteht, hat sehr viele Einflussgrößen – angefangen beim Rohstoffabbau und dessen Transport, über den Energieverbrauch,  Abfällen oder umweltbelastenden Stoffen, die bei der Produktion entstehen, bis hin zur Nutzungsphase und Lebensende des Produktes. Der Stahlbereich von thyssenkrupp ist kürzlich mit dem Steelie-Award ausgezeichnet worden; laut dem Urteil der Jury des Weltstahlverbandes für die ganzheitliche und konsequente Integration von Ökobilanzen in den Entwicklungsprozess von Produkten. Konkret heißt das zum Beispiel: Spezielle Stähle, die wir für die Automobilindustrie entwickeln, können bis zu 25 % Gewicht einsparen- und lassen dadurch Autos weniger Treibstoff verbrauchen und somit Emissionen reduzieren. „From cradle to gate“, vom Rohstoff bis zum Werk-Tor erheben wir für uns und unsere Kunden die Umweltdaten  der Stahlproduktion bereits während der Produktentwicklung.

Der Megatrend Mobilität ist ein großer Treiber für aussagekräftige Ökobilanzen und wer auf Nachhaltigkeit wert legt, für den werden die Umweltdaten immer mehr zum kaufentscheidenden Kriterium.

Erst Dose, dann Brücke, dann Kühlschrank

Beim Stahl ist eine besondere Einflussgröße auf die Ökobilanz die Recyclingfähigkeit, denn die liegt bei 100 %! Kein anderer Werkstoff kann in so einem großen Umfang ohne Qualitätsverluste wiederverwertet werden- und das weltweit. Stahl wird also nicht verbraucht, sondern immer wieder neu genutzt. Das spart Ressourcen und Emissionen.

Interessanter Fakt: In Deutschland werden pro Jahr rund 22 Millionen Tonnen Stahl recycelt, was 3000 Eiffeltürmen entspricht.

Nach der Preisverleihung des Steelie-Awards (v.l.n.r.): Heinrich Hiesinger, Ekaterina Bocharova, Anna Meincke, Lisa Mohr, Nils Klappert, Andreas Goss.

Mehr Infos erhalten Sie hier:

https://engineered.thyssenkrupp.com/grosse-windraeder-kleine-fussabdruecke/

https://engineered.thyssenkrupp.com/leicht-in-form/