Die Zukunft ist sonnig

Mobilität der Zukunft | Auf ganzer Linie nachhaltig – das ist der thyssenkrupp blue.cruiser

Die Nachhaltigkeit steht bei der dritten Kooperation zwischen der Hochschule Bochum und thyssenkrupp im Fokus. Innovative Stahlwerkstoffe und nachwachsende Rohstoffe machen den thyssenkrupp blue.cruiser bereits im Herstellungsprozess noch umweltfreundlicher als seinen Vorgänger. Und: Die Ingenieure von morgen erkennen schon heute den Wert des nachhaltigen Arbeitens und tragen diesen in die Welt hinaus.

Solar Challenge

Leinenfaser und Ananas-Leder at it’s best. Sponsor Dr. Reinhold Achatz von thyssenkrupp ist begeistert!

Natur schlägt Synthetik

Ein Schwerpunkt beim Bau des neuesten Sonnenautos liegt auf einer nachhaltigen Materialauswahl und Stoffen, die umweltschonend hergestellt, langlebig und recyclebar sind. Die verwendeten Werkstoffe im Innenraum des blue.cruisers sind allesamt aus nachwachsenden Naturprodukten und somit eine echte Alternative. So musste für den Bezug der Sitze kein Tier seine Haut lassen, stattdessen die ein oder andere Ananas ihre Blätter. Der vegane Lederersatz der Bezüge wurde aus den faserigen Blättern der Frucht gewonnen. In den Armaturen sowie der Türverkleidung ist pflanzliches Leinen verbaut, was mit einem Bio-Harz-Härter aus Recyclingbeständen verarbeitet wird und damit der perfekte Ersatz für Carbon ist. Für die Anschlagskerne der Gurte und Türgriffe verbauen die Studierenden Balsa-Holz und Kork anstelle von Plastik.

Solar Challenge

Mit viel Liebe zum Detail gestalteten die Studierenden den Innenraum des blue.cruisers.

Stahl – ein alter Bekannter

Die sehr leichte Profilbauweise des Gitterrohrrahmens aus ultrahochfestem Stahl ersetzt teilweise die schwer wiederverwertbaren Kohlefasern. Zusammengenommen konnte der CO2-Ausstoß der beiden Werkstoffe deutlich verringert werden – und das, obwohl der blue.cruiser größer und damit auch schwerer als sein Vorgänger ist. Auch der Einsatz von Stahl in den Rädern und Sitzen verbessert die Ökobilanz des blue.cruisers. Ein Grund: Bei der Stahlproduktion wird weniger Energie benötigt als bei typischen Leichtbau-Werkstoffen. Zudem ist Stahl in seinen verschiedenen Lebenszyklen zu 100% recyclebar.

Ein kleines Kraftwerk

Der blue.cruiser fährt durch die Kraft der Sonne mehrere hundert Kilometer bei einer Spitzengewschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Zusätzlich hat er eine herausragende Ökobilanz. Darüber hinaus fungiert das neue Sonnenauto der Hochschule Bochum auch als ein kleines Solarkraftwerk: Wenn der thyssenkrupp blue.cruiser nicht fährt und in der Sonne geparkt wird, produziert er weiterhin Strom, der ins Netz eingespeist werden kann oder als Stromquelle dient, um mal eben sein Handy aufzuladen. Als permanenter Stromerzeuger weist der blue.cruiser also eine negative Ökobilanz auf.

Solar Challenge

Robin Reinhardt überzeugt sich von seiner Innovation: Veganes Leder aus Blättern der Ananas.