Die Welt ein klein wenig sicherer machen

Arbeitssicherheit | Bei thyssenkrupp fängt auch der Industrie-Nachwuchs früh mit dem Tüfteln und Erfinden an. So auch vier Azubis, die beim DASA-Jugendpreis mit ihren pfiffigen Lösungen für alltägliche Herausforderungen in der Produktion die ersten Plätze belegten.

Arbeitssicherheit wird großgeschrieben bei thyssenkrupp Steel Europe. Um schon von Beginn der Tätigkeit an die notwendige Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, werden schon die Nachwuchskräfte mit diesem Thema vertraut gemacht. Dass dies bei den jungen Menschen angekommen ist, beweisen zwei Auszubildenden-Teams von thyssenkrupp. Fatin Tonk (19) und Maximilian Zenker (18) aus Duisburg sind Sieger beim diesjährigen DASA-Jugendpreis, Darius Achenbach (19), Sascha Blume (19) und Burak Yildiz (21) aus Kreuztal belegen Platz zwei. Ziel des Wettbewerbs: Die Arbeitswelt von morgen in Hinblick auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz zu verbessern. Die Gewinner erhalten Sach- oder Geldpreise, außerdem werden ihre Projekte in der Arbeitswelt Ausstellung (DASA) in Dortmund gezeigt. „Wir achten darauf, dass sich schon unsere Auszubildenden täglich mit dem Thema Arbeitssicherheit auseinandersetzen“, betont Thomas Schlenz, Personalvorstand von thyssenkrupp Steel Europe.

„Wie man an diesen Beispiel sieht, kann dies zu schlauen, neuen Lösungen führen und damit helfen, die Arbeitssicherheit weiter zu verbessern.“

Heiße Ware kommt sicherer ans Ziel

Noch eben kurz die Welt retten… oder sie zumindest sicherer machen: Die Azubis Maximilian Zenker (l.) und Fatin Tonk (r.) von ThyssenKrupp Steel sind die stolzen Gewinner des DASA-Jugendpreises für Arbeitssicherheit.

Noch eben kurz die Welt retten… oder sie zumindest sicherer machen: Die Azubis Maximilian Zenker (l.) und Fatin Tonk (r.) von ThyssenKrupp Steel sind die stolzen Gewinner des DASA-Jugendpreises für Arbeitssicherheit.

„Du hast kreative und innovative Ideen, wie man die Welt ein klein bisschen sicherer machen kann“, fragt der DASA-Förderverein in der Ausschreibung für den Jugendpreis. Davon fühlten sich Fatin Tonk und Maximilian Zenker angesprochen und machten sich an die Bewältigung eines Problems an ihrem Arbeitsplatz: die Beleuchtung von Transportfahrzeugen für heiße Stahlblöcke. „Die Brammentransporter auf dem Werkgelände können manchmal bei Dunkelheit und Nebel schlecht gesehen werden“, erläutert Tonk. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Stahlblöcke bei der Beförderung noch 300 bis 600 Grad heiß sind. „Da wegen der hohen Temperaturen des Transportguts eine elektrische Beleuchtung technisch nicht möglich war, haben wir uns für eine nachtleuchtende Beschilderung entschieden“, berichtet Zenker. „Sie speichert tagsüber Licht und gibt es nachts wieder ab.“ Erreicht wird dies durch eine spezielle Pigmentschicht, die auch die abstrahlende Hitze aushält. Die Entwicklung dieser emaillierten selbstleuchtenden Positionslichter ist grundsätzlich auch für andere Fahrzeuge auf dem Werkgelände geeignet und selbst andere Firmen zeigten sich an dieser pfiffigen Lösung interessiert. Zugleich war die Erfindung der jungen Tüftler für die Jury des DASA-Jugendpreises in diesem Jahr die beste Idee zur Verbesserung der Arbeitssicherheit.

Wie die Duisburger machte sich auch das zweitplatzierte Team aus dem Siegerland an eine Aufgabe aus seinem unmittelbaren Arbeitsumfeld. Die drei Azubis haben sich mit Rollenantrieben an einer Feuerbeschichtungsanlage beschäftigt. Um hier Unfälle zu vermeiden, sind diese durch sogenannte Schutzkörbe gesichert. Darius Achenbach, Sascha Blume und Burak Yildiz haben leichtere Einhausungen konstruiert, mit denen die Körbe nun auch von einer Person gewartet und getauscht werden können.

Die vier Azubis beweisen: tüfteln lohnt sich!

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