Die Kokerei wird zur Backstube

Nachhaltigkeit und Klimaschutz | Wie bei thyssenkrupp aus Koksofengas Chemieprodukte werden - Backpulver eingeschlossen.

„Wir waren schon etwas nervös, als wir das Labor verlassen und die Pilotanlage vor kurzem hier in Duisburg gestartet haben“, erzählt Sebastian Riethof von der Technischen Universität Berlin. „Erst unter Realbedingungen werden wir sehen, ob die Theorie den Praxistest besteht“. Riethof steht vor einer im Vergleich zur riesigen Kokerei Schwelgern unscheinbaren Versuchsanlage, die es aber in sich hat. Denn hier wird getestet, wie aus Koksofengasen, die in großer Menge bei der Produktion von Koks entstehen, verwertbare Chemieprodukte hergestellt werden können: von Düngemitteln über Treibmittel für die Chemieindustrie bis hin zur Backpulver. Das Projekt ist ein klasse Beispiel für die Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung. Wenn alles stabil läuft, kann der neue Anlagentyp weltweit an Kokereien verkauft werden.

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