Die Job Swap-Erfahrung

Karriere bei thyssenkrupp | Einfach mal fragen - und schon sitzt man im Büro in Sao Paulo. Was Diversity Managerin Fabienne Mainz bei Ihrem Job Swap erlebt hat? Getreu ihres Mottos habe ich sie einfach mal gefragt.

„Seit 2012 arbeite ich bei thyssenkrupp. Was mich schon immer fasziniert hat, ist diese Zahl: 150.000. So viele Mitarbeiter arbeiten täglich für thyssenkrupp weltweit. Das sind 150.000 Menschen, 150.00 unterschiedliche Arbeitswelten in den verschiedensten Kulturen.

Einfach fragen

Diese Vielfalt beschäftigt mich auch in meiner Arbeit als Diversity Managerin. Natürlich sind wir auch im Austausch mit den Kollegen im Ausland, aber um richtig einzutauchen in eine dieser Kulturen wollte ich gerne eine längere Zeit im Ausland verbringen. Wie man die Idee umsetzt? Meine Erfahrung ist: einfach fragen. Das habe ich dann auch getan. Wir steckten gerade mitten in der Planung eines Workshops zum Thema Vielfalt in der Arbeitswelt für Brasilien. Also habe ich meinen Kollegen in Brasilien gefragt, ob es möglich wäre, dass ich nicht nur ein paar Tage, sondern vier Wochen bleibe. Und es hat geklappt: Schon ein paar Monate nach der ersten Idee sitze ich bei meinem Kollegen im Büro mitten in Sao Paulo.

Die thyssenkrupp DNA verbindet

Das erste was mir aufgefallen ist: in unserem Arbeiten gibt es viele Parallelen. 10.000 km weit weg von Deutschland und vom Ruhrgebiet, wo jeder thyssenkrupp kennt findet man sie, die thyssenkrupp DNA die uns alle verbindet: Das thyssenkrupp Logo und der Hinweis auf Arbeitssicherheit heißt mich in allen Werken willkommen. Und genau wie im Ruhrgebiet, übernimmt thyssenkrupp in Brasilien soziale Verantwortung. Es werden zahlreiche Angebote für die Familien der Mitarbeiter gemacht. Man setzt sich für die Inklusion von Behinderten in den Betrieben ein oder finanziert soziale Einrichtungen im Umfeld der Unternehmen. Das fühlt sich vertraut an.

Job Swap

Genauso vertraut war die Arbeit mit den Kollegen. Beim Arbeiten an gemeinsamen Themen verschwinden Sprachbarrieren oder kulturelle Unterscheide. Die Kollegen merken, dass die Deutschen gar nicht so steif sind, wie sie dachten und ich merke schnell, dass Sao Paulo nicht nur mit Caipirinha und Strand zu tun hat sondern viel mehr mit Tokio, da in Sao Paulo die größte Japanische Community außerhalb von Japan lebt. Die brasilianische Gesellschaft insgesamt ist sehr vielfältig. Es gibt Nachfahren von Deutschen, Japanern etc. Es ist wichtig, ob man sich einbringt, Interesse an Neuem und Anderem zeigt, Gemeinsamkeiten findet. Und genau auf diese Atmosphäre traf ich auch im Büro.

Job Swap

Was ich mitnehme ist die Erfahrung, dass uns richtig viel verbindet. Und dass ich Chancen, die sich aus unserer Unterschiedlichkeit ergeben nutzen kann um dazu zu lernen- Und natürlich die neue Liebe zu japanischem Essen.“

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