Das Werk am rechten Fleck

Automotive-Sektor | thyssenkrupp weltweit | Tor an Tor: In Mexiko montieren wir Achsen für Audi – in einer der modernsten Autoproduktionsstätten der Welt.

Helle ausgeleuchtete Hallen und Hightech Maschinen. So sieht es in der modernsten Autoproduktionsstätte der Welt aus. Im Audi-Werk in San José Chiapa im mexikanischen Bundesstaat Puebla hat im Spätsommer die Produktion begonnen. Der Autobauer aus Ingolstadt hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: In seinem ersten Werk auf nordamerikanischem Boden wird die nächste Generation des Q5 produziert. Dafür suchte Audi Premiumpartner – und fand thyssenkrupp Automotive Systems de México. Die Kollegen bauten in dem Industrieareal als erster Zulieferer eine Fertigungsstätte in unmittelbarer Nähe zu Audi, um für die geplante Just-in-Sequence-Produktion gerüstet zu sein. Dabei liefern wir nicht nur „just in time“, sondern auch noch in der für die Montage korrekten Reihenfolge (Sequence).

„Die frühe Ansiedlung von thyssenkrupp hat der gesamten Zulieferindustrie die große Bedeutung dieses Projekts verdeutlicht“, sagt Alfonso Vázquez de Lara Saavedra, zuständig für Qualitätssicherung im Audi-Werk Mexiko. Von Beginn an habe man bei der Erfüllung von Qualitätsstandards und der Perfektionierung von Prozessen eng zusammengearbeitet. Schließlich geht es um Großes

Audi und thyssenkrupp schreiben Geschichte, denn der Q5 ist unser erstes in Mexiko produziertes Premiummodell.

Arturo Achard CarreteroLeiter der Projektbeschaffung bei Audi de México

In dem 5.770 Quadratmeter großen Betrieb fertigen 144 Mitarbeiter die Hinterachse sowie einen Teil der Vorderachse, die vorderen „Corner-Module“. Zunächst sollen 175.000 dieser Paare pro Jahr produziert werden; die Kapazität liegt bei 200.000. Weit haben die Teile es nicht bis zur Endfertigung: Nur etwa tausend Meter sind es von Werkstor zu Werkstor. Der kurze Weg ist wichtig, denn nach der Bestellung darf es nur 214 Minuten dauern, bis die Elemente an der sogenannten Hochzeitsstation verbaut werden.

 

Auf Halde können wir nicht produzieren, weil jede Bestellung sich nach Variablen wie dem Gewicht des Autos, der Motorisierung, der Art der Scheinwerfer und anderen Optionen richtet. „Da gibt es mehrere Hundert Varianten“, sagt Thomas Müller, CEO bei thyssenkrupp Automotive Systems. Eine komplexe Logistikleistung – mehr als hundert Einzelteile von 78 Zulieferern aus Europa, China, Mexiko und den USA werden in zwei Fertigungskreisen verbaut.

Wir müssen im Gleichklang mit dem Kunden ticken.

Thomas MüllerCEO thyssenkrupp Automotive Systems