Das Bürokonzept der thyssenkrupp Academy

Innovationen | Karriere bei thyssenkrupp | Kein fester Platz im Büro, kein eigener Schreibtisch – wie man moderne Bürokonzepte umsetzt, die individuellen Bedürfnissen gerecht werden, die Zusammenarbeit verbessern und obendrein noch Platz sparen, zeigt die thyssenkrupp Academy am Essener Hauptsitz von thyssenkrupp.

Kein fester Platz im Büro, kein eigener Schreibtisch – bei der Vorstellung haben viele Arbeitnehmer noch immer kein gutes Gefühl. Wie man moderne Bürokonzepte umsetzt, die individuellen Bedürfnissen gerecht werden, die Zusammenarbeit verbessern und obendrein noch Platz sparen, zeigt die thyssenkrupp Academy am Essener Hauptsitz von thyssenkrupp, dem so genannten Quartier.

Das Flexplatz-System

Gut ein Drittel mehr Personen haben in den Räumen der thyssenkrupp Academy Platz im Vergleich zu klassischen Bürokonzepten. Und alle finden den Raum, den sie benötigen: Raum für Ruhe, Austausch oder kreatives Arbeiten. Möglich wird dies durch ein Flexplatz-System: Mit Desk-Sharing lassen sich alle Arbeitsplätze flexibel nutzen. Kein Schreibtisch bleibt mehr durch Abwesenheiten ungenutzt. Jeden Morgen wählen  die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz neu – ganz nach anstehender Tages- und Aufgabenlage.
Hierzu besitzen alle einen mobilen Arbeitsplatz: Den eignen Trolley mit individueller IT-Ausstattung. Zum Abstellen des Trolleys über Nacht und für die Aufbewahrung privater Lieblingsstücke und beruflicher Unterlagen verfügt jeder über einen  Spind. Zusätzlich ist hier das eigene Postfach integriert. Im Haupteingangsbereich befindet sich ein Raumplan, in den alle Mitarbeiter bei Ankunft eintragen, wo sie an diesem Tag arbeiten möchten. So erkennt jeder Mitarbeiter auf Anhieb, wo noch Plätze frei sind und wo die Kollegen zu finden sind. Auch für Besucher bietet sich so ein schneller Überblick.

thyssenkrupp Academy

thyssenkrupp Academy

Die verschiedenen Büroräume

Vier verschiedene Arbeitsbereiche stehen zur Verfügung: Schreibtischarbeit findet in den  Work Spaces statt. Im größten dieser Bereiche haben zwanzig Mitarbeiter Platz. Dazu gibt es geschlossene Gruppenbüros (für drei oder vier Personen), die sich auch für Projektarbeit in kleinen Teams eignen.
In der Bibliothek, der Comfort Zone, kann sich jeder zur Stillarbeit zurückziehen. Mit Laptop und Unterlagen – aber ohne Telefon. Wird der Raum gerade nicht zur Stillarbeit genutzt, finden hier auch kurze, spontane Meetings statt.
Vier Think Tanks bieten Rückzugsmöglichkeiten für vertrauliche Gespräche oder längere Telefonate. Zwei dieser Räume können zur besseren Planung über Outlook gebucht werden, die anderen zwei können spontan nach Verfügbarkeit genutzt werden.
Kreativarbeit findet ihren Raum in der Innovation Garage: Der fünf Meter lange Holztisch fördert die Zusammenarbeit und die große Whitewall hilft, in Brainstormings den Überblick zu behalten.
Raum für Austausch bieten zusätzlich verschiedene Meetingbereiche: Ein geschlossener Share Point mit großem Bildschirm und eine Meeting Cloud für bis zu vier Personen sowie ein größerer Meetingplatz – der Kitchentable für maximal zehn Personen, ausgestattet mit Beamer und Smartboard. Die TownHall ermöglicht unterschiedliche Meetingszenarien: Sie ist als Auditorium für das ganze Academy Team nutzbar, für Gruppenmeetings und Workshops oder für klassische Besprechungssituationen am Tisch.
Klingt nach der Traum WG, ist aber ein Arbeitsplatz. Und zwar einer bei thyssenkrupp. Richtig, so was ist bisher vor allem in Bürobereichen möglich. Aber auch hier ist es keine Feel Good-Maßnahme, sondern ein platzsparendes Konzept, dass die Produktivität bei der Arbeit fördert. Wir finden es jedenfalls großartig.

Wenn Sie thyssenkrupp als Arbeitgeber näher kennenlernen wollen, folgen Sie uns auf LinkedInInstagramFacebook.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Artikel

Together
Menschen bei thyssenkrupp | Als Lisa Krabbe im Alter von 22 Jahren bei thyssenkrupp eingestellt wird, weiß sie noch nicht, wohin sie ihre Karriere einmal führen wird. Jahre später hat sie es geschafft: Sie leitet das Schmiedewerk von thyssenkrupp in Veedersburg, Indiana. Obwohl es ein langer Weg dorthin war, will sie mit nichts und niemandem tauschen.
Together
Menschen bei thyssenkrupp | Stefan Koscheny ist 50 Jahre alt, seit 28 Jahren verheiratet, hat drei Kinder und ist Opa einer kleinen Enkeltochter. Mittlerweile ist er seit 10 Jahren in der Abteilung Simulation & Innovation Engineering Prototyping in Lockweiler zuhause. In dieser Funktion entwickelt und simuliert er Umformprozesse für die Automobilindustrie.
Together
Menschen bei thyssenkrupp | Sie spricht slowakisch, tschechisch, englisch, deutsch und bald auch spanisch. Sie kann mit Terminen jonglieren wie keine andere und Pünktlichkeit ist für sie kein Zufall, sondern das Ergebnis genauer Planung. Katarina Sedlarova arbeitet seit 2012 bei thyssenkrupp in Lockweiler und ist in der Abteilung Fertigungsplanung und Steuerung Car Body Technologies für die Auftragsterminplanung verantwortlich.