Dämpfer für Kehrmaschinen

Automotive-Sektor |

Die Karnevals-Katerstimmung liegt noch in der Luft und auf den Straßen. Frühjahrsstürme wirbeln altes Laub und Müll umher. Es herrscht Hochbetrieb für Deutschlands Kehrmaschinen.

Die Kehrvorrichtung und die Stoßdämpfer einer Kehrmaschine sind starken Belastungen ausgesetzt, wenn es darum geht, Tonnen von Dreck, Glasscherben, Zigarettenstummeln und Co. zu beseitigen. Sowohl die maximale Zuladung der Fahrzeuge als auch die geforderte Haltbarkeit der Dämpfer machen Sonderanfertigungen notwendig. Um optimal auf seine Kompaktkehrmaschinen zugeschnittene Dämpfer zu erhalten, wandte sich der Hersteller Schmidt an die Dämpferexperten von thyssenkrupp Bilstein.

Unsere Kollegen aus Ennepetal gingen die Umsetzung dieses Kundensonderwunsches sofort an. Das Ergebnis der gemeinsamen Entwicklung sind zwei Dämpfermodelle, die sich hinsichtlich der verschiedenen Achslasten der 2- und 3-Besen-Kehrmaschinenvarianten unterscheiden. Die besondere Anforderung an die Dämpfer besteht darin, auch bei vollem Kehrbehälter ein ausgeglichenes Fahrverhalten zu garantieren. Deshalb haben die Kollegen Dämpfer entwickelt, deren Federbein verstärkt ist und dessen Anschlagpuffer verglichen mit PKW-Standarddämpfern einer vierfachen Kraft widersteht. Pro Jahr produzieren wir rund 500 dieser Spezialdämpfer, was ausreicht, um 125 Kompaktkehrmaschinen von Schmidt zu bestücken.

Zum Einsatz kommen die Dämpfer in dem wendigen Modell „Swingo 200+“. Mit diesem Fahrzeug können Straßen, Wege und Plätze optimal gekehrt werden, das absenkbare Fahrwerk erlaubt sogar den Einsatz in Parkhäusern und Tiefgaragen.