#COP23: Klimaneutrale Industrie? Wir machen’s möglich!

Nachhaltigkeit und Klimaschutz | Auf dem Weltklimagipfel 2017 in Bonn beweist thyssenkrupp, dass eine neutrale CO2-Bilanz keine Utopie ist.

Die wichtigsten Rohstoffe, um unsere Welt zu verändern? Innovative Ideen. Und der Mut, sie umzusetzen. Denn wo wären wir heute, wenn Himmelspionier Orville Wright am 17. Dezember 1903 einfach zuhause geblieben wäre, statt mit seinem selbstgebauten „Flyer I“ den ersten kontrollierten Flug der Geschichte zu wagen? Wenn Uhrmacher Heinrich Göbel nicht Bambusfasern zum Glühen gebracht hätte, um die Grundlage für die moderne Glühbirne zu erfinden? Und Mediziner Alexander Fleming seine über die Sommerferien vergessene und vom Penicillium-Pilz überwucherte Petrischale schlicht entsorgt statt genauer betrachtet hätte? Ein gemeinsamer Nenner vereint diese Errungenschaften: Bis zu ihrer Erfindung waren sie nicht mehr als bloße Utopie.

Die Klimaziele sind erreichbar – Technologie ist der Treiber

Auch eine klimaneutrale Industrie winken viele als Träumerei ab. Die CO2-Bilanz von Zementwerken, Chemiefabriken und Co. auf Null zu bringen – unmöglich? Thomas Fußhöller verneint: Der Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit, Umwelt und Energiemanagement bei thyssenkrupp sieht neben der klassischen Vermeidung klimaschädlicher Gase vor allem im Ausgleich entstandener Emissionen den Königsweg. „Das Pariser Klimaabkommen von 2015 stellt eine Art Zeitenwende in der Klimadebatte dar: weg von absoluten Reduktionszielen, hin zu einem Ansatz, der dort, wo Emissionen unvermeidbar sind, Kompensationen zulässt.“  Einfach gesagt: Entstandenes CO2 kann gesammelt und genutzt, also recycelt werden. Experten nennen diesen Ansatz „Net-Zero“.

Genau an diesem Punkt setzen intelligente Technologien an: „Chemisch gesehen ist CO2 nichts Anderes als eine von vielen möglichen Kohlenstoffverbindungen“, erklärt Markus Oles, der als Leiter Innovation, Strategie und Projekte eng mit Fußhöller zusammenarbeitet. „Es spielt in der Chemie-Industrie und in der Energiewirtschaft oder dem Mobilitätssektor grundsätzlich eine ähnliche Rolle wie der Kohlenstoff aus Kohle, Erdöl oder Erdgas. Die Technologien, mit denen sich CO2 industriell abtrennen, umwandeln und verwerten lässt, gibt es zum Teil seit mehr als 100 Jahren.“

Gute Nachrichten für Optimisten

Anlässlich der Weltklimakonferenz 2017 stellt thyssenkrupp vom 6. bis 17. November 2017 konkrete Lösungen vor, um den CO2-Ausstoß von Industrieunternehmen nutzbar zu machen und auszugleichen – ergänzt um innovative Energiespeicherlösungen und Produkte für effiziente Elektromobilität. Auf diese Weise arbeitet thyssenkrupp an der nachhaltigen Zukunft unseres Planeten, gestaltet den Klimaschutz aktiv mit – und macht damit das möglich, was heute für manche noch undenkbar ist. Gute Nachrichten für Optimisten.

thyssenkrupp auf der COP23: Gute Nachrichten für Optimisten

Der jährliche Weltklimagipfel ist das höchste Gremium der Vereinten Nationen zur Rahmenkonvention zum Klimawandel, in der sich alle Industrieländer zur Verringerung ihres Treibhausgas-Ausstoßes verpflichtet haben. Auf dem #engineered-Blog berichtet thyssenkrupp während der Weltklimakonferenz über seine innovativen Lösungen und Technologien für eine umweltfreundliche und CO2-neutrale Industrie. Weitere Informationen unter www.thyssenkrupp.com/klimakonferenz

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