Nächster Halt: Singapur!

Ausbildung bei thyssenkrupp | Als Communications Trainee bei thyssenkrupp hat Julia Wilde die Möglichkeit, eine Position des Programms im Ausland zu absolvieren und entschied sich für Singapur. Lesen Sie selbst, welche Erfahrungen sie in der Löwenstadt macht, die sich seit ihrer Unabhängigkeitserklärung vor genau 50 Jahren zu einem der reichsten Länder der Welt entwickelt hat.

Julia – du arbeitest für drei Monate im Regional Headquarter (RHQ) in Singapur, die ersten Wochen sind bereits wie im Fluge vergangen – was war Dein erster Eindruck?

Da kann ich gern ein bisschen von meinem ersten Tag erzählen. Als erstes musste ich die schwierige Aufgabe meistern, meinen Weg ins Büro mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu finden – und das ohne mobiles Internet auf dem Handy! Als ich dann im 6. Stock des Nordic European Centers in Singapur aus dem Fahrstuhl stieg und nach rechts blickte, sah ich ein großes, glänzendes thyssenkrupp-Schild am Ende des Flures und fühlte mich direkt heimisch.

Im Büro wurde mir bewusst, wie weit weg ich wirklich von Essen war. Die Vielfalt im Office hat mich sofort fasziniert. Natürlich arbeiten auch einige deutsche Kollegen im RHQ, aber die Mehrheit der Mitarbeiter hat verschiedene asiatische Wurzeln. Ein Schmelztiegel der Kulturen und Sprachen!

Nachdem ich mein Team kennen gelernt hatte, hat mich erst einmal überrascht, wie temporeich alles in Asien abläuft.  An meinem ersten Tag bekam ich eine kurze Einführung und anschließend wurden mit direkt ein paar Aufgaben und Projekte übertragen, an denen ich arbeiten konnte.

Volle Verantwortung am allersten Tag – klingt ganz danach, als seiest Du direkt von Anfang an ein vollwertiges Teammitglied gewesen. Was sind Deine Aufgaben in Singapur?

Ja, ich wurde direkt wie ein vollwertiges Teammitglied behandelt und integriert, das war wirklich toll! Meine Aufgaben bestehen unter anderem darin, eine Infrastruktur für die Kommunikation im Raum Asien-Pazifik zu entwickeln und beim Aufbau einer Community für die Kommunikationskoordinatoren in der Region zu unterstützen. Meine Position hier ist sehr spannend, da es nicht so einfach ist, sich entsprechende Prozesse und Strukturen zu überlegen. Asien ist zudem komplexer, als ich erwartet hatte. Selbst innerhalb Asiens gibt es viele Unterschiede, derer man sich einfach bewusst sein muss.

Bitte nenne uns drei große Unterschiede, die Dir zwischen der Arbeitswelt in Deutschland und in Singapur bzw. Asien aufgefallen sind. 

Zwischen Terminen im singapurischen Financial Business District gönnt sich das Communications-Team einen leckeren Eiskaffee.

Zwischen Terminen im singapurischen Financial Business District gönnt sich das Communications-Team einen leckeren Eiskaffee: Julia Wilde, Natalie Pozniak & Kenneth Teng.

Als allererstes haben die Mitarbeiter im RHQ in Singapur ganz unterschiedliche asiatische Herkunftsländer  – Indien, Malaysia, China und andere. Mir ist außerdem aufgefallen, dass Mütter in Singapur nicht wirklich Teilzeit arbeiten oder eine längere Elternzeit nehmen – Work-Life-Balance funktioniert definitiv anders in Asien!

Zweitens sind die Teams kleiner als im Corporate Headquarter in Essen. Als Trainee muss man daher mehr Verantwortung übernehmen und die Arbeitstage sind ein wenig länger als in Deutschland. Mich stört das nicht, da ich meine Projekte wirklich toll finde. Abgesehen davon vergeht die Zeit hier wirklich wie im Flug!

Drittens: Asiaten lieben ihr Essen! Sie lieben es generell zu essen und dabei zu teilen. Das Mittagessen ist natürlich ganz anders als in der Essener Kantine – authentische asiatische Küche, das ist toll! Manchmal vermisse ich aber auch einen knackigen Salat zum Mittagessen.

Warum hast du dich bei deinen Bewerbungen nach Studienabschluss für thyssenkrupp entschieden?

Ich komme ursprünglich aus Essen und thyssenkrupp betreibt dort aktives  Corporate Citizenship an den Schulen – so hatte ich immer eine enge Beziehung zu thyssenkrupp. Als ich die Stellenausschreibung für das Traineeprogramm bei thyssenkrupp entdeckt habe, musste ich mich einfach bewerben! thyssenkrupps Traineeprogramm ist ziemlich einzigartig – die Trainees werden auf eine existierende Position vorbereitet und eingelernt, arbeiten an Strategieprojekten mit und können schnell viel Verantwortung übernehmen. Ich finde es toll, dass man innerhalb von 18 Monaten in den Beruf eingelernt wird, der einen am meisten interessiert und während der Rotationen gleichzeitig andere Corporate-Abteilungen kennenlernt.

Welchen Tipp hast du für Absolventen, die sich für das Management-Traineeprogramm bei thyssenkrupp bewerben möchten?

Die Bewerber sollten auf jeden Fall eine Leidenschaft dafür mitbringen,  für ein breit aufgestelltes Unternehmen zu arbeiten und die Unternehmenswerte teilen. Außerdem sollte ihnen bewusst sein, dass thyssenkrupp eine lange deutsche Tradition hat. Bewerber sollten offen dafür sein, Menschen aus der ganzen Welt zu begegnen, da thyssenkrupp viele internationale Standorte hat. Natürlich sollte man dazu bereit sein, zu lernen was es heißt, in einem vielseitigen Industrieunternehmen zu arbeiten.

Was den Bewerbungsprozess im Speziellen angeht, kann ich nur folgenden Rat geben: Sei du selbst, sei authentisch. Zeige, was du zu bieten hast und wie thyssenkrupp davon profitieren kann, dich als Trainee einzustellen.

Klingt alles sehr spannend? Erfahren Sie hier mehr zu den Traineeprogrammen von thyssenkrupp und das Traineepgramm im Bereich Communication und bewerben Sie sich bis zum 1. November 2015 online!

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