So stark war BILSTEIN am Nürburgring!

(Fast) perfekte Leistung: Beim 24h-Rennen am Nürburgring 2018 landete BILSTEIN fünf Mal unter den Top 10 und erreichte viele Klassensiege - unser Nachbericht.

Denkbar knapp verpassten BILSTEIN und Mercedes-AMG Team Black Falcon den Gesamtsieg beim 46. ADAC Zurich 24h-Rennen 2018: In einem von Wetterkapriolen geprägten Rennen lief es für das Team Black Falcon zunächst hervorragend, bis dem Vierer-Team Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 nur wenige Stunden vor Rennende dichter Nebel einen Strich durch den Gesamtsieg machte.  Und so war auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Grand-Prix-Strecke und -Nordschleife nur der Porsche 911 GT3 vom Team Manthey Racing schneller. Auch auf Platz drei hieß es: BILSTEIN und Black Falcon!  Yelmer Buurman, Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Luca Stolz holten den Platz auf dem Treppchen. Schon im Qualifying konnten die mit BILSTEIN-Fahrwerken ausgerüsteten Teams erste Ausrufezeichen setzen und drei Autos in den Top 10 platzieren.

Die Laune der BILSTEIN Grid Girls vor dem Start war genauso sonnig wie das Wetter. Doch es sollte nicht so heiter bleiben...

Die Laune der BILSTEIN Grid Girls vor dem Start war genauso sonnig wie das Wetter. Doch es sollte nicht so heiter bleiben…

Dramatik – Marke Nürburgring

Am Samstag entwickelte sich bei strahlendem Sonnenschein von Anfang an ein packendes Rennen. Nachdem der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 zunächst in Führung gegangen war, kam es zu einem offenen Schlagabtausch – allein in den ersten fünf Stunden wechselte die Führung im Gesamtklassement ganze acht Mal.

Ganz schönes Durcheinander: Momentaufnahme nach dem Start, mit Mercedes-AMG und BILSTEIN im Zentrum.

Ganz schönes Durcheinander: Momentaufnahme nach dem Start, mit Mercedes-AMG und BILSTEIN im Zentrum.

In der Nacht überschlugen sich die Ereignisse: In Führung liegend flog der GT3 R „911“ ab. Sofort übernahm der zweite Manthey-Porsche die Führung am Nürburgring, ehe sich nur eine Minute später BILSTEIN mit Black Falcons Startnummer 5 an die Spitze setze. Elf Stunden nach Rennbeginn dann: Regen. Wie erwartet. Es war die Chance für Manuel Metzger im zweitplatzierten Black Falcon Mercedes. Die widrigen Bedingungen waren für ihn wie geschaffen. Mit einer packenden Aufholjagd  machte der Sieger von 2016 Sekunde um Sekunde auf den führenden Porsche gut – und meldete um kurz nach drei Uhr Vollzug: Der Mercedes-AMG GT3 mit BILSTEIN-Power hatte die Gesamtführung übernommen!

Den Platz an der Sonne konnte das Team zwar zunächst nicht durchgehend halten, doch am Sonntagvormittag spielte ihnen das Reglement in die Karten: Als der zu diesem Zeitpunkt führende Manthey-Porsche eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten absitzen musste, übernahm der Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon abermals die Gesamtführung. Insgesamt waren jetzt bei zunehmendem Nebel vier BILSTEIN-Autos unter den Top 5.

Nur der Nebel kann BILSTEIN stoppen

Es lief beinahe perfekt für BILSTEIN. Doch dreieinhalb Stunden vor Rennende war der Nebel an vielen Streckenabschnitten so dicht, dass die Sicherheit der Piloten nicht mehr gewährleistet war. Es kam, wie es kommen musste: Um kurz vor zwei Uhr wurde das Rennen neu gestartet – der beruhigende Vorsprung von über vier Minuten für den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 4 war dahin. Im folgenden Herzschlagfinale um den Gesamtsieg am Nürburgring drückte sich Fred Makowiecki im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 912 nach einer leichten Berührung an Adam Christodoulou im Black Falcon Mercedes vorbei und schnappte sich Rang eins. Er sollte die Führung bis zum Finish nicht mehr abgeben.

Sieg nur knapp verpasst: Mit BILSTEIN-Technologie im Rücken jagte der Mercedes-AMG GT3 von Team Black Falcon auf den 2. Rang. Die Fahrer: Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller.
BILSTEIN's Mercedes-AMG team
BILSTEIN's Mercedes-AMG team "Black Falcon" also achieved an excellent third place with Yelmer Buurman, Thomas Jäger, Jan Seyffarth and Luca Stolz.
Platz 5 ging ebenso an Black Falcons Mercedes-AMG GT3 mit BILSTEIN an Bord, genau wie Hubert Haupt, Nico Bastian, Erik Johansson und Gabriele Piana.
Platz 5 ging ebenso an Black Falcons Mercedes-AMG GT3 mit BILSTEIN an Bord, genau wie Hubert Haupt, Nico Bastian, Erik Johansson und Gabriele Piana.

Dennoch gab es genügend Gründe zum Feiern: Die inoffizielle Pro-Am-Kategorie gewann der Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel Team Monschau. Klassensiege holten unter anderem der Aston Martin Vantage GT3 (SP 9-LG), der Porsche 991 Carrera (V6) und der Mercedes-AMG GT4 (SP 10) von Black Falcon, sowie LMS Racing by Bas Koeten Racing mit dem Cupra TCR in der TCR-Klasse.

„Wir gratulieren Manthey Racing! Für uns hat es in diesem Jahr leider nicht ganz für einen Sieg gereicht. Fünf Autos unter den Top 10 zu haben, ist aber ein toller Erfolg. Alle BILSTEIN-Teams haben eine starke Performance gezeigt“, so das positive Fazit von Florian Hägemann, Head of Marketing & Motorsport bei BILSTEIN, der noch an der Strecke keinen Hehl aus den Ambitionen für das kommende 24h-Rennen am Nürburgring machte: „Wir verschieben ‚The Legend Strikes Back‘ aufs nächste Jahr.“

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