#BackToWork: Rückkehr ins Werk nach dem Corona-Lockdown

Engagement | Menschen bei thyssenkrupp | thyssenkrupp weltweit | COVID-19 hat in Italien deutliche Spuren hinterlassen - insbesondere der Norden des Landes war vom Ausbruch des Corona-Virus stark betroffen. Jetzt, da die Zahl der Neuinfektionen zurückgeht, heben viele Länder in Europa den Lockdown vorsichtig auf. Auch unsere Kollegen bei thyssenkrupp Berco fahren die Produktion wieder hoch. Langsam, mit äußerster Vorsicht und strengen Hygieneregimen wird bei Berco Italien ein erster Schritt hin zur Normalität gemacht, indem die Produktion in den Werken wieder aufgenommen wird.

Dilauro Coletta und Paolo Gambarin arbeiten beide in den Werken von thyssenkrupp Berco in Norditalien. Sie teilten ihre Ansichten und Gefühle bezüglich ihrer Rückkehr in das Werk mit uns. Wie wird der Arbeitsalltag aussehen – mit der anhaltenden Präsenz des Virus – und warum ist es wichtig, die Produktion gerade jetzt hochzufahren?

 Wieder ein Stück Routine und Normalität nach dem Lockdown

„Ehrlich gesagt, freue ich mich darauf, dass seit der Ausbreitung des Virus wieder ein wenig Normalität einkehrt“, erklärt Dilauro Coletta, Teamleiter für Werkzeugerstellung in der Fräs- und Bohrabteilung von Berco.

thyssenkrupp, Berco, Italy, Italien

Dilauro Coletta freut sich, nach Wochen wieder an die Arbeit gehen zu können, erzählt uns der Spezialist für Fräs- und Bohrarbeiten in einem persönlichen Gespräch.

Für Paolo Gambarin, Fachkraft für Walzmaschinen, bedeutet die Rückkehr zur Arbeit im Werk auch ein Gefühl der Befähigung während der Pandemie – einfach dadurch, dass man etwas zu tun hat und weniger Zeit damit verbringt, sich negativen Gedanken hinzugeben: „Ich kehre gerne zu einer normalen Routine zurück. Vor allem, weil man durch die Arbeit und das Wiedersehen mit den Kollegen aus der Krise herauskommen kann. Es ist ein schönes Gefühl, dabei helfen zu können, die Krise zu bewältigen. “

 Die Notwendigkeit, die Produktion bei Berco Italien hochzufahren

Dilauro Coletta erklärt uns, warum weitere Ausfallzeiten für die Berco-Werke und ihre Mitarbeiter schädlich sein könnten: „Wir wollen die Produktion wieder hochfahren, um unseren eigenen und den Arbeitsplatz unserer Kollegen so wenig wie möglich von der Pandemie zu beeinträchtigen zu lassen.“

Paolo Gambarin, Experte für Walzenbearbeitung, ist davon überzeugt, dass die Rückkehr zur täglichen Arbeitsroutine allen im Werk hilft, besser und ausgeglichener mit der Corona-Pandemie umzugehen.

Auch wenn es wichtig ist, die Produktion wieder in Gang zu bringen, müssen Sicherheits- und Gesundheitsvorkehrungen im Moment die oberste Priorität bleiben: „Wir halten uns an das Tragen von Masken und Handschuhen sowie an die Verwendung von Handdesinfektionsmitteln. Wenn es ums kollegiale Sozialleben geht, halten wir stets einen Abstand von 1,5 Metern zueinander ein“, erklärt Paolo Gambarin.

Das Team um die HR-Direktorin Alida Malatrasi hatte bereits im Februar 2020 mit der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen begonnen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, und einen detaillierten Aktionsplan für die Arbeiter in der Produktionsanlage vor und nach dem Lockdown entwickelt. Dank dieser frühzeitigen Maßnahmen und einer großen Portion Glück konnten alle 1.700 Beschäftigten bisher physisch von dem Virus verschont bleiben. Wir danken dem HR-Team für seine proaktive und schnelle Reaktion auf die Pandemie sowie den Arbeitern im Werk, die die strengen Regeln sehr ernst nehmen und mit größter Sorgfalt zum Wohle des gesamten Teams von Berco Italien jeden Tag aufs Neue vorleben.

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