Ausbildung in Teilzeit? #ChallengeAccepted

Ausbildung bei thyssenkrupp | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Der Grundstein für eine beruflich erfolgreiche Zukunft ist eine solide Ausbildung. Doch eine Vollzeitausbildung kann für junge Eltern eine Herausforderung sein. Daher bietet thyssenkrupp am Hauptquartier in Essen eine Teilzeitausbildung zum Kaufmann/frau für Büromanagement an.

Ebenso besteht aber die Möglichkeit, sich für eine Ausbildung zum Industriekaufmann/frau und die dualen Studiengänge Business Administration oder International Management zu bewerben. Dreh- und Angelpunkt dieser Ausbildung bei der thyssenkrupp AG, die Zentrale, ist Anna-Lena Zunke. In der Rolle als Ausbildungsleiterin und Vertrauensperson betreut sie die Auszubildenden und Studierenden und ist verantwortlich für alle Fragen rund um das Thema Ausbildung.

Was ist das Besondere an einer Ausbildung in Teilzeit?

Diese Ausbildung ist in erster Linie für junge Mütter und Väter gedacht, die zeitlich sehr eingebunden sind oder pflegebedürftige Angehörige haben. Gleichzeitig tragen sie als Eltern eine große Verantwortung, umso wichtiger ist hier eine solide Berufsausbildung für eine finanzielle Absicherung im Leben. Vor diesem Hintergrund wollen wir junge Mütter und Väter entlasten und reduzieren die Anwesenheitspflicht im Betrieb um fünf Stunden. Darüber hinaus haben wir einen eigenen Kindergarten und bieten flexible Arbeitszeiten an.

Wie sah Ihr beruflicher Werdegang als Ausbildungsleiterin aus?

In Duisburg studierte ich zunächst Wirtschaftspädagogik. Im Anschluss ging ich 2017 als Werkstudentin zu thyssenkrupp nach Essen zur thyssenkrupp Academy, unserem internen Lernanbieter. Nachdem ich meinen Master erfolgreich abgeschlossen hatte, startete ich in der Personalentwicklung bei der thyssenkrupp AG. Glücklicherweise wurde 2019 der Posten als Ausbildungsleiterin frei. Ich bewarb mich und wurde genommen.

Sie sind 28 Jahre alt. Ist das eher ein Vor- oder Nachteil für Sie in Bezug auf Ihre Tätigkeit als Ausbildungsleiterin?

Ich persönlich empfinde es ganz klar als Vorteil. Da ich selbst noch nicht lange fest im Job bin, habe ich noch einen engen Bezug zu den Herausforderungen, die eine Ausbildung mit sich bringen kann. Daher kann ich mich gut in die Themen der jungen Berufseinsteiger hineinversetzen. Wir duzen uns auch untereinander und haben einen sehr kollegialen Umgang.

Mit welchen Fragestellungen kommen die Studierenden und Auszubildenden zu Ihnen?

Mit beruflichen und privaten Themen, mit mir kann man über alles reden – wenn man möchte. Abgesehen davon regle ich auch ganz banale Dinge wie beispielsweise die Urlaubsanträge.

Welche Aufgaben haben Sie als Ausbildungsleiterin?

Hier am Hauptquartier in Essen bin ich verantwortlich für das Ausbildungsangebot und dessen strategische Ausrichtung. Dazu zählen auch das Onboarding- und Weiterbildungsangebot. Darüber hinaus bin ich in der Holding für das Recruiting, den Prozess als auch die Stellenplanung für das Folgejahr verantwortlich. Dies geschieht stets im engen Austausch mit der Jugend- und Ausbildungsvertretung, dem Betriebsrat und dem Vorstand. Zusammen mit den Ausbildungsbeauftragten betreuen wir aktuell die jungen Menschen, die verteilt auf verschiedene Berufe, ihre Ausbildung machen.

Worauf achten Sie bei den Bewerbern?

Da wir bei uns in Essen kaufmännische Ausbildungsberufe anbieten, sind gute Noten in Deutsch und Mathematik vorteilhaft. Aber man muss kein Überflieger sein. Man darf sich auch mit einem durchschnittlichen Zeugnis bewerben, denn alle Bewerber durchlaufen einen schriftlichen Test, damit wir uns ein eigenes Bild verschaffen können. Die persönliche Ebene muss auch stimmen. Daher achten wir darauf, dass die Bewerber eines Lehrjahres auch untereinander harmonieren.

Wie sind Sie durch die Coronakrise gekommen?

Gut. Dank der IT-Ausstattung konnten wir alle im Homeoffice mit Aufgaben versorgen. Außerdem habe ich mit allen wöchentlich eine Videokonferenz geschaltet, um zu sehen, wie es ihnen geht.

Im Vergleich zu anderen Arbeitgebern – welche Extras hat thyssenkrupp?

Wir bilden für unseren eigenen Bedarf aus, das bedeutet, dass es eine einjährige Übernahmegarantie gibt, die anderswo nicht selbstverständlich ist. In Vorbereitung für die Prüfung zum/zur Fremdsprachenkorrespondenten/tin bieten wir betriebsinternen Englischunterricht an. Aufgrund unserer Unternehmensgröße können wir eben auch einen inhaltlich umfassenden Rundumblick verschaffen und bieten zeitgemäße Rahmenbedingungen wie gesundes Essen in der Kantine und eine moderne IT-Ausstattung an.

An welchen Ideen arbeiten Sie, um die Ausbildungsgänge inhaltlich weiterauszubauen?

Wir setzen auf Perspektivwechsel. Deshalb möchten wir zukünftig noch mehr die Auszubildenden und Studierenden untereinander vernetzen und fördern den Austausch unter den einzelnen Betrieben der Unternehmensgruppe. Abgesehen davon möchten wir thyssenkrupp verstärkt auf Berufsmessen als attraktiven Arbeitgeber präsentieren.

thyssenkrupp in einem Wort?

#niemalslangweilig

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Vorangegangenen auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Artikel

engineering together
Ingenieurskunst | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | thyssenkrupp weltweit | Im Auftrag der ungarischen MOL Group baut thyssenkrupp Industrial Solutions im ungarischen Tiszaújváros einen riesigen Chemiekomplex. 160 Kilometer östlich der Hauptstadt Budapest sollen ab 2021 rund 200.000 Tonnen Polyole pro Jahr produziert werden. Der Komplex ist nicht nur aufgrund seiner Größe in der Region einzigartig. Er soll auch Maßstäbe in Bezug auf Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Automatisierung setzen. Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise ist das Projekt ein Dreivierteljahr nach der Grundsteinlegung auf einem guten Wege. Mitarbeitende wie Katarina Letkova und Tomasz Morawski machen dieses gigantische Projekt zu einem Erfolg.
together
Ausbildung bei thyssenkrupp | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Christian Pilz ist als Recruiting Expert bei thyssenkrupp Materials Services auf der Suche nach der besten Besetzung für das Unternehmen. Die spezifische Berufserfahrung bei Bewerberinnen und Bewerbern ist dabei nicht immer das entscheidende Auswahlkriterium. Das weiß kaum jemand besser als Christian selbst. Denn der 32-Jährige hat keine klassische Personaler-Karriere eingeschlagen.
engineering together
Digitalisierung und Industrie 4.0 | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Die Coronakrise hat Gesellschaft und Wirtschaft hart getroffen. Vor allem der durch die Pandemie notwendig gewordene Lockdown hat viele Unternehmen kalt erwischt, deren Prozesse bis dahin noch kaum digitalisiert waren. Auch thyssenkrupp Steel Europe musste mit Einschnitten leben, doch in Duisburg hatte man schon früh die Weichen auf Zukunft gestellt.
engineering tomorrow together
Ingenieurskunst | Innovationen | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Mobilität der Zukunft | Wenn Studierende mit ihrem Dozenten Kart fahren gehen, dann hört sich das schon einmal nach einem wirklich coolen Dozenten und einer Menge Spaß an. Manchmal kehren die Studentinnen und Studenten jedoch auch mit einer echt guten Idee zurück. So geschehen im Rahmen eines Praxis-Projektes an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe. Mittendrin: Sechs unserer dual Studierenden von thyssenkrupp System Engineering.
together
Arbeitssicherheit | Engagement | Menschen bei thyssenkrupp | thyssenkrupp weltweit | Ravindra Yadav begeistert sich für Laufen und Yoga. Und weil der 46-Jährige davon überzeugt ist, dass sich Bewegung nicht nur positiv auf das persönliche Wohlbefinden auswirkt, sondern auch großen Einfluss auf das Arbeitsleben hat, wurde er aktiv: Als Senior Manager Human Resources Development bei thyssenkrupp Electrical Steel in Nashik, Indien, motiviert er seine Kolleginnen und Kollegen dazu selbst Sport zu treiben.