ATW #14 Hanoi: Vom schwarzen Fleck zur goldenen Perle

thyssenkrupp weltweit | Als es hieß, Around the World würde uns auch nach Vietnam führen, wusste ich nicht so recht, was uns dort erwarten würde. Von Vietnamesen kann man gut in Mathe abschreiben, das weiß ich noch von Julai, einem ehemaligen Schulfreund – darüber hinaus war Vietnam für mich eher ein schwarzer Fleck auf unserer Weltreisekarte.

Gut, dass Pham Hung Cuong, Elevator Sales Manager bei thyssenkrupp in Hanoi, uns mitgenommen hat auf eine Entdeckungsreise durch seine Stadt. Während er im Alltag Kunden beim Aufzugkauf berät, „verkauft“ er uns während unserer Dreharbeiten glatt die Eckpfeiler der vietnamesischen Kultur. Wir begleiten ihn einen Tag durch Hanoi und finden, es gibt viele gute Gründe (und Weisheiten), hier gern zu leben – und zu arbeiten.

1. Ein gesunder Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Für Morgenmuffel ist der vietnamesische Alltag vielleicht nichts, für eine gesunde Lebensweise allerdings allemal! Cuongs Alltag ist ein kunterbunter Strauß: Kundengespräche im Büro, Baustellen-Besuche und alles in einer der verkehrsreichsten Städte der Welt. Wir begleiten ihn zum Morgensport rund um den Hoan-Kiem-See und begreifen beim Anblick Salsa tanzender 96-Jähriger schnell, dass vermutlich gerade wegen der Hektik, Gesundheit eine große Rolle im vietnamesischen Leben spielt. Jeder bewegt sich – und zwar jeden Morgen.

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2. Geben fängt zu Hause an

Als wir daraufhin bei den Cuongs Zuhause mit furchtbar leckerem Tofu-Gelee gestärkt werden und einen Einblick in das Familienleben erhalten, wird klar, woher Cuong seine freundliche Art schöpft, die er schließlich auch bei der Beratung von Kunden benötigt. In Cuongs Zuhause fühlen wir fünf uns sofort wie Küken im vertrauten Nest – Harmonie ist all around!

3. Das Leben ist zu kurz, um schlechte Suppe zu essen

So sagt es zumindest ein vietnamesisches Sprichwort und Suppe ist hier wirklich ein großes Ding. Generell ist die vietnamesische Küche ein Mix aus Chinesisch und Thai – so zumindest mein Eindruck und die Gerichte entweder scharf, sauer, bitter salzig oder süß oder eine Mischung aus allem. Und wenn wir eines gelernt haben, dann dass geteilt wird! „Essen ist hier eine Gemeinschaftssache“, sagt Cuong. Und irgendwie hat es mir von Michaelas Teller auch am besten geschmeckt.

4. Vielfalt ist Geben und Nehmen

Vietnam gilt als eines der Länder mit der größten Biodiversität – 16% der Arten auf der ganzen Welt sind hier heimisch. Aber nicht nur das: Dass Diversität gut ist, spüren wir im Konzern immer wieder und auch im Office in Hanoi ist Vielfalt eine Sache des Gebens und Nehmens. Jeder einzelne trägt etwas zum positiven Arbeitsumfeld bei, sei es durch sein Talent, den besten Jasmin-Tee zu machen oder das freundlichste Lächeln auf den Lippen zu tragen.TK_office_1_1jpgTK_office_4_1

Und am Ende des Trips sind wir uns einig: Gesundheit, Harmonie, Vielfalt und Gemeinsamkeit -Sie haben aus dem schwarzen Fleck glatt eine goldene Perle gemacht. Gut verkauft, Mr. Cuong!

Patricia

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