Arbeitssicherheit und Gesundheit sind kein Zufall

Arbeitssicherheit | Menschen bei thyssenkrupp | Profisportler wissen genau: Nur wer viel trainiert und regelmäßig übt, erreicht seine Ziele und erlangt Bestnoten. So ähnlich verhält es sich auch mit dem we care Day - dem Tag für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz - bei thyssenkrupp.

Zwar finden rund um den we care Day zahlreiche Aufklärungs- und Mitmach-Aktionen statt, doch die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheit spielen im Konzern das ganze Jahr über eine große Rolle. Und dabei geht es nicht nur um die Vermeidung von Unfällen am Arbeitsplatz, sondern auch um die eigene Gesunderhaltung – physisch wie psychisch. Schon immer waren thyssenkrupp Arbeits- und Gesundheitsschutz wichtig, doch mit Einführung der we care Kampagne vor vier Jahren ging nochmal ein großer Ruck durch die gesamte Belegschaft, über alle Ebenen hinweg – von den Reinigungskräften bis zum CEO. Und was früher nur im akuten Notfall ins Bewusstsein der Mitarbeitenden drang, so ist mittlerweile das „gemeinsam aufeinander aufpassen“ in Fleisch und Blut übergegangen und der Safety- Moment zu einer lieb gewonnenen Routine geworden: So wird zu Beginn eines jeden Meetings oder Events ein konkretes Arbeitssicherheits- und Gesundheit-Thema aufgriffen und praxisnahe Denkanstöße gegeben.

200 Tage unfallfrei

Bei Regina Hänsch, Projektkoordinatorin am Standort Wadern, geht es sogar soweit, dass sie auch privat darauf achtet, dass beispielsweise ein Kabel nicht zur Stolperfalle wird. Als Projektkoordinatorin ist sie im Konzern viel unterwegs und baut bei Workshops, getreu dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“, immer wieder selbst den Safety-Moment ein und weist auf typische Verhaltensfallen in Alltagssituationen hin. Mit Erfolg. Denn mit großer Zufriedenheit stellt Regina Hänsch fest, dass die unfallfreien Phasen immer länger werden und auf der Anzeigetafel 200 Tage unfallfrei blinkt.

Führungskräfte müssen Vorbild sein

Auch am Standort in Shanghai haben die we care Kampagne und der we care Day eine große Bedeutung. Schon seit Ende März laufen Gespräche mit allen Projektgruppen, die von Min Wang als OSH Manager koordiniert werden, um den we care Day zu gestalten und den dazugehörigen we care Dialog vorzubereiten, der Teams dabei hilft, offen und konstruktiv über Sicherheits- und Gesundheitsthemen zu sprechen. Neben diversen Workshops ist auch eine Unterschriftenaktion auf einem Commitment Poster im Sinne einer Verpflichtungserklärung geplant, um für den Arbeitsschutz zu werben. „Nichts geschieht einfach so über Nacht. Es ist ein langer Prozess, um die Verhaltens- und Denkweisen der Mitarbeitenden zu verändern“, meint Min Wang und erklärt weiter, „wichtig als Führungskraft ist auch mein einiges Verhalten. Ich übernehme eine Vorbildfunktion und motiviere so andere aktiv beispielsweise auch über Gefahrenquellen zu reden.“

Bewusstsein für Gefahrenquellen schaffen

Ähnliches berichtet Renee Eagles, EHS Engineer am Standort thyssenkrupp Presta Danville in den USA. Auch hier sind die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheit als kontinuierlicher Prozess im Fokus, um ein größeres Bewusstsein für Gefahrenquellen in Arbeitssituationen herbeizuführen. Wie wichtig es ist, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun, hat Renee selbst erlebt. Sie rettete einem Kollegen das Leben, der sich beim Frühstück verschluckte und zu ersticken drohte. Doch dank ihrer schnellen und beherzten Hilfe, überlebte er. „Diesen Moment werde ich nie vergessen und ich bin froh, dass ich infolge von Fortbildungen „Erste Hilfe“ leisten konnte“, so Renee. Als Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung erhielt Renee Eagles dafür am 19. März 2019 den Life Saving Award vom CEO. Rund um den we care Day finden hier in Presta Danville auch viele Mitmach-Aktionen und Workshops statt, in denen zum Beispiel besonders neue Techniken vorgestellt werden, mittels derer sich Gefahrenquellen schneller erkennen lassen.

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Geschichte | Menschen bei thyssenkrupp | Ein Versprechen bleibt ein Versprechen – auch wenn es 30 Jahre alt ist. Auch, wenn Anke und Karin zwischenzeitlich über Jahrzehnte keinen Kontakt hatten. Auch, wenn sie völlig unterschiedliche Wege gegangen sind, inzwischen in ganz unterschiedlichen Teilen von Deutschland leben. Mit 19 Jahren versprechen sich die beiden damaligen Auszubildenden ein Wiedersehen unter dem Eiffelturm in Paris, am 1. September 2019. Ganze 30 Jahre später.