Angekommen in Kiel

Ingenieurskunst | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Unternehmenskultur | Einen Palstek knoten musste Laura damals bei der Bewerbung nicht. Auch nicht ihren Fahrtenschwimmer vorweisen. Vielmehr war ihr Fachwissen für Materialwissenschaften und Werkstofftechnik gefragt.

Eine große Aufgabenvielfalt

Studiert hat Laura in Kiel. Nach dem Master kam sie dann 2014 zur thyssenkrupp Marine Systems GmbH und ist seitdem dort im Ubootsbereich als Expertin für Werkstoffe und Korrosionsschutz tätig. thyssenkrupp Marine Systems ist einer der führenden, global agierenden Systemanbieter für Uboote, Marineschiffe und der zivilen Schifffahrt und kann auf mehr als dreihundert Jahre Erfahrung in Spitzentechnologie und Ingenieurskunst „Made in Germany“ zurückgreifen. Die Palette ihrer Aufgaben ist groß: Zu zweit im Team beraten sie Kunden aus dem In- und Ausland, die verschiedenen Fachbereiche der Werft sowie Einkauf und Unterauftragsnehmer hinsichtlich Korrosionsschutz, verschiedenster Werkstoffe, deren Auswahl und Werkstoffpaarung. Genauso gehören aber auch die Qualitätssicherung und das Erstellen von Konstruktionsunterlagen zu ihren Tätigkeiten, die sie hauptsächlich vom Schreibtisch aus erledigen kann.

Die gemeinsame Lösungsfindung in der Tiefe

Ab und zu geht die 31-jährige aber auch selbst auf Tauchstation. Dann inspiziert sie an Ort und Stelle bei den Kollegen auf der Werft das Problem oder unterstützt die Fertigung bei der Umsetzung der Konstruktionsanweisungen. Helm und Blaumann liegen stets griffbereit. Zum Glück hat sie keine Platzangst, denn dann heißt es „abtauchen“ und es geht in die Tiefen eines Uboots. Das macht ihr aber nichts aus, ganz im Gegenteil. Die Inspektion vor Ort und der direkte Austausch mit den Kollegen machen Spaß und sind hilfreich, um zu überprüfen, ob das Geplante auch in der Praxis funktioniert. Und genau das macht für sie den Charme des Jobs aus. Das gemeinsame Suchen nach Lösungen bei Problemen, eigenverantwortliches Arbeiten und die tagtägliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Personenkreisen. Der Zusammenhalt im Team ist groß und so kommt es auch nicht selten vor, dass man sich nach Feierabend auf ein Kaltgetränk trifft.

Es gibt noch viel zu entdecken

Kümmert sich Laura mal nicht um den Schiffbau, verbringt sie einen Großteil ihrer Freizeit bei ihrem Pferd, genießt das Leben am Meer oder in der freien Natur. Geboren in Mönchengladbach, fühlt sie sich inzwischen eng mit der Region und thyssenkrupp Marine Systems verwurzelt und kann sich kaum vorstellen, woanders hinzugehen. „Fachlich gesehen bin ich genau da, wohin ich wollte“, so Laura, „ich will mich zwar definitiv noch weiterentwickeln, doch gerne hier bei thyssenkrupp, weil es noch so viel zu entdecken gibt.“ Beruflich wie auch persönlich fühlt sich Laura am Standort Kiel gut aufgehoben, nicht zuletzt deshalb, weil sie mit ihrer Art zu arbeiten – Freundlichkeit und Kompetenz schließen sich nicht aus – viel Zuspruch gefunden hat.

Autor

Peter Friedrichsen
  • geschrieben von Peter Friedrichsen
  • 5. Juli 2019

Guten Tag,werden auch Duale Studiengänge angeboten? Mfg

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Ingenieurskunst | Karriere bei thyssenkrupp | Menschen bei thyssenkrupp | Mobilität der Zukunft | thyssenkrupp weltweit | Unternehmen | Für die Zukunft von thyssenkrupp arbeiten unsere Kollegen auf der ganzen Welt daran, unser Unternehmen flexibler, effizienter und leistungsstärker zu machen. In unserer neuen Strategie #newtk stellen wir diesen Performance-Gedanken in den Mittelpunkt. Das bedeutet aber nicht immer nur Prozessoptimierungen. Stattdessen heißt Performance für uns auch, wenn sich die jahrelange Erfahrung unserer Kollegen direkt in die Qualität unserer Produkte übersetzt. Wie bei Yaohua He: In seiner 25-jährigen Geschichte in unserem Aufzuggeschäft gab es nicht eine einzige Beschwerde über eines seiner Produkte.